Musikförderung an Grundschulen
Kontaktstelle Musik setzt auf bewährte Projekte trotz Kürzungen
Die Kontaktstelle Musik im Landkreis Harburg will auch künftig Kindern den Zugang zu klassischen Instrumenten ermöglichen – trotz sinkender öffentlicher Zuschüsse. Bei der Mitgliederversammlung wurden der Geschäftsbericht vorgestellt und der Vorstand für drei weitere Jahre im Amt bestätigt.
Besonders positiv hervorgehoben wurden die Orchesterinstrumentenvorstellungen, die im vergangenen Jahr an zahlreichen Grundschulen im Landkreis stattfanden. Dabei präsentierten Musiker der Kontaktstelle Kindern aus dritten und vierten Klassen Instrumente wie Geige, Horn, Bratsche, Klarinette oder Kontrabass. Nach dem Vorspiel durften die Schüler selbst aktiv werden und auch seltenere Instrumente wie Harfe, Fagott oder Oboe ausprobieren. Ziel der Initiative ist es, bei den Kindern frühzeitig das Interesse an Musik zu wecken und Hemmschwellen abzubauen.
Trotz des Erfolgs dieser Angebote steht die Kontaktstelle vor finanziellen Herausforderungen. „Viele Zuschüsse wurden gekürzt, deshalb müssen wir die Gebühren anheben“, erklärt Koordinatorin Susanne Merbach. Dennoch hoffe man, dass möglichst viele Schulen weiterhin teilnehmen können.
Im Vorstand wurden Michael Nix (Musikschule Winsen) und Michael Ränger (Kulturstiftung Seevetal) als Vorsitzende bestätigt. Als Beisitzer bleiben Saskia Reher (Kulturverein Hanstedt) und Bernhard Rieckmann (Kreis-Chorverband) im Amt. Gemeinsam mit Susanne Merbach wollen sie die bewährten Musikprojekte fortführen und neue Kooperationen anstoßen, um die musikalische Bildung im Landkreis Harburg zu stärken.
Redakteur:Anika Werner aus Winsen |
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