Wolkenkratzer für Winsen und Buchholz

Zufrieden zeigt Jörg Schröder die Baugenehmigung für die neuen Wolkenkratzer
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Doppelter „Sky-Tower“ zum Festpreis: Investor Jörg Schröder hat die Baugenehmigung erhalten

thl/os. Winsen/Buchholz. Die Skyline der beiden größten Städte im Landkreis Harburg wird sich stark verändern: Sowohl in Winsen als auch in Buchholz plant Investor Jörg Schröder die Errichtung von Wolkenkratzern nach dem Vorbild des angedachten 200-Meter-Hochhauses an den Elbbrücken in Hamburg. Auf dem Grundstück der Post an der Brahmsallee in Winsen entsteht ein Wohn- und Geschäftshaus mit mindestens 15 Geschossen, deutlich höher als das bisher höchste Gebäude der Stadt am Europaring. Ein nahezu baugleiches Gebäude ist im Rathauspark in Buchholz vorgesehen.
„Die Umsetzung aller meiner Ideen zur Planung der Gebäude war eine Herausforderung und ich bin sehr glücklich, dass ich die Genehmigung der Bauverwaltungen jetzt tatsächlich in den Händen halte“, berichtet Eigentümer und Investor Jörg Schröder. „Ich verspreche den Bürgern in Winsen und Buchholz, dass sie sich auf eine außergewöhnliche Fassade und Kubatur freuen können, die das Stadtbild, ähnlich wie die Elbphilharmonie in Hamburg, prägen wird.“ Um die erforderlichen Stellplätze nachweisen zu können, wird übrigens hier wie dort der Bau einer Tiefgarage über drei Ebenen nötig.
Für die Bauausführung hat Schröder die Firma Witt-Bau aus Marxen als Generalunternehmer verpflichtet. „Die bauen mir den Sky-Tower zum Festpreis“, freut sich der Investor. Die genaue Investitionssumme behält er für sich.
Die Post in Winsen, die an der Stelle noch ihr Verteilzentrum und die Postbankfiliale betreibt, wird in Kürze schließen. Anschließend erfolgen umgehend der Abriss des Bestandsgebäudes und der Neubau.
Jörg Schröder hat bereits einige Vormietverträge geschlossen. So soll eine Spielhalle in das Erdgeschoss des Neubaus einziehen, direkt daneben die Suchtberatungsstelle des Landkreises. Der Zutritt zu den Spielautomaten soll nur direkt durch die Räume der Suchtberatung möglich sein. Schröder plant auch den Hauptsitz von Schröder Immobilien in das Erdgeschoss des Neubaus zu verlegen und dort auch den ersten Winsener Maklerkindergarten in Betrieb zu nehmen. „Kinder sind unsere Zukunft. Und in der heutigen Zeit ist eine gute Betreuung der Mitarbeiterkinder ein Alleinstellungsmerkmal als Arbeitgeber und hat viele Vorteile. Für die Eltern ist es eine Zeitersparnis, wenn die Kinder direkt am eigenen Arbeitsplatz betreut werden. Und wenn die Sehnsucht bis zum Feierabend zu groß wird, können sich die Eltern und die Kinder jederzeit kurz besuchen und ggf. trösten“, so der Bauherr.
Ob ein Kindergarten auch in Buchholz möglich ist, steht noch nicht fest. Dafür plant Schröder in der „Sportstadt“ Buchholz als besonderes Highlight Fitnessbereiche in der 15. Etage sowie auf dem Dach. Dort wird es nicht nur die üblichen Sportgeräte geben, sondern auch einen großen Spielbereich für Groß und Klein. Auf dem begrünten Dachgarten ist u.a. der Bau von einem großen Trampolin, einer Lauf- und Skatestrecke mit Hindernissen sowie von einem Schwimmbecken mit Sprungturm geplant. Durch das attraktive Sportangebot könne man auch den Wegfall der Bouleanlage im Rathauspark verkraften, so Schröder. Diese steht direkt im Baufenster für den Neubau.
Die Buchholzer Stadtverwaltung sieht den Schröder-Wolkenkratzer sehr positiv, nicht zuletzt weil er auch von den monatelangen Querelen der benachbarten Unterkunft für bis zu 150 anerkannte Flüchtlinge auf der sogenannten Jordanfläche ablenkt.

Zufrieden zeigt Jörg Schröder die Baugenehmigung für die neuen Wolkenkratzer
Geschwungene Architektur mit vielen Glaselementen: 
So könnten die „Sky-Tower“ in Winsen und Buchholz aussehen
Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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