Stadt Winsen genehmigt Aldi-Erweiterung

Darf abgerissen und neu gebaut werden: der Aldi-Markt in Roydorf   Foto: thl
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Rat macht Weg frei für Abriss und Neubau an der Winsener Landstraße / Weitere Entscheidungen

thl. Winsen. Der Discounter Aldi darf seinen Markt an der Winsener Landstraße in Roydorf abreißen und einen Neubau hinstellen. Das hat der Winsener Stadtrat jetzt in seiner Sitzung mehrheitlich entschieden. Lediglich die Gruppe Grüne/Linke stimmte dagegen. "Wir schaffen doch Baurecht, damit ein Gebäude, das noch nicht einmal zehn Jahre alt ist, abgerissen werden kann", begründete Eike-Christian Harden die Ablehnung.
Einigkeit herrschte dagegen beim Jahresabschluss 2018 sowie beim Haushalt Abwasser. Demnach hat die Stadt im vergangenen Jahr im ordentlichen Ergebnis einen Überschuss in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro und im außerordentlichen Ergebnis einen Überschuss in Höhe von gut 2,8 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Haushalt Abwasser weist ein Plus von 745.000 Euro auf. Angesichts der guten Zahlen wurde dem Bürgermeister einstimmig Entlastung erteilt. Finanzausschussvorsitzender Anton Zeyn (CDU) wies aber darauf hin, dass die Einnahmen aus Steuern im vergangenen Jahr erstmalig seit 2010 wieder gesunken seien. Das gelte es im Auge zu behalten.
Ebenfalls einstimmig verabschiedet wurden die Gebührensätze für die Straßenreinigung (Anstieg von 0,072 auf 0,085 Euro in Klasse A und eine Herunterstufung von 0,019 auf 0,017 Euro in Klasse B je Quadratmeter Grundstücksfläche) und der Gebührensatz für die Einleitung von Niederschlagswasser (ist mit 0,19 Euro je Quadratmeter Grundstücksfläche gleichgeblieben).
Den Jahresbericht der Gleichstellungsbeauftragten nahm der Stadtrat zur Kenntnis. Andrea Röhrs (CDU) bedauerte es dabei, dass der Frauen-Anteil in dem Gremium mittlerweile auf 18,4 Prozent gesunken sei und dass in der Führungsebene der Verwaltung fast nur Männer sitzen würden. Sie rief dazu auf, einen Bewusstseinswechsel herbeizuführen und Männer mehr für die Familie zu gewinnen, damit Frauen sich beruflich entfalten können.
Grünes Licht gab der Rat für überplanmäßige Haushaltsmittel in Höhe von 215.000 Euro für die Erweiterung der Kindertagesstätte Hoopte. Durch technische Schwierigkeiten, die Kostenentwicklung im Baubereich und zusätzliche Maßnahmen im Vergleich zur Ursprungsplanung reichen die bisher bereitgestellten Mittel in Höhe von 560.000 Euro nicht aus.

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