Zukunftstag in Scharmbeck
Soetebiers Dorfbäckerei zeigt Kindern das Bäckerhandwerk
- 50 Kinder durften in die Dorfbäckerei in Scharmbeck schnuppern und mit anpacken
- Foto: Soetebiers Dorfbäckerei GmbH
- hochgeladen von Anika Werner
Mehlstaub in der Luft, warme Brezeln auf den Blechen und Kinder, die konzentriert ihre ersten Teigzöpfe flechten. Beim Zukunftstag der Soetebiers Dorfbäckerei in Scharmbeck wurde nicht nur zugeschaut, sondern kräftig mitgemacht. 50 Kinder blickten hinter die Kulissen des Familienbetriebs und erlebten einen Tag, an dem das Bäckerhandwerk plötzlich greifbar wurde.
Von 10 bis 14 Uhr ging es für die Teilnehmer in kleinen Gruppen durch die Backstube und verschiedene Mitmach-Stationen. Dort dekorierten sie Hanseaten, backten Kekse, schwangen Brezeln in Form und versuchten sich an geflochtenen Zöpfen. Immer begleitet vom Soete-Team, das zeigte, wie viel Handarbeit und Timing hinter den Produkten steckt, die morgens in den Regalen liegen.
Besonders neugierig machte viele Kinder der Blick auf die Zutaten. Beim sogenannten REGIO PUR-Erlebnis wurde gerochen, probiert und genau hingeschaut. Woher kommt das Mehl? Wie riecht frischer Teig? Warum schmeckt regionale Butter anders? Die Kinder lernten mit allen Sinnen, was gute Rohstoffe ausmachen und warum Regionalität für die Dorfbäckerei mehr ist als ein Schlagwort.
Auch hinter den Kulissen der Auslieferung wurde es lebendig. In einem Parcours mit Lieferkörben erfuhren die Teilnehmer spielerisch, wie die Backwaren morgens ihren Weg in die Filialen finden. Zwischen Backblechen, Körben und Teigmaschinen zeigte sich schnell: In einer Backstube greifen viele Arbeitsschritte ineinander.
Für die Dorfbäckerei war der Zukunftstag deshalb mehr als nur ein Ferienprogramm. Der Tag sollte jungen Menschen zeigen, wie vielseitig handwerkliche Berufe sein können und wie viel Teamarbeit, Kreativität und Verantwortung dahinterstecken.
„Über die hohe Teilnehmeranzahl haben wir uns riesig gefreut und blicken mit Vorfreude auf nächstes Jahr!“, sagt Marie Soetebier.
Am Ende gingen viele Kinder mit Keksen nach Hause. Und vermutlich auch mit einer ziemlich neuen Vorstellung davon, wie früh ein Arbeitstag beginnen kann, wenn morgens frische Brötchen auf dem Tisch liegen sollen.
Redakteur:Anika Werner aus Winsen |
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