HSV Stöckte - Judo
Stöckter Judoka bei WM am Start
- Das stöckter Judo-Duo Jette Buchholz (re.) und Laurenz Degener in Action...
- Foto: Sabau Gabriela
- hochgeladen von Roman Cebulok
Erneut waren Judoka vom HSV Stöckte bei bei einer Weltmeisterschaft (WM) am Start und sicherten sich einen bemerkenswerten neunten Platz in der Disziplin Nage-no-kata U21 (Juniors) bei der Kata-WM in Sarajevo.
Für das Stöckter Duo mit Jette Buchholz und Laurenz Degener vom HSV Stöckte war es bereits die zweite WM-Teilnahme in ihrer noch jungen Karriere.
Nach einem überaus erfolgreichen Wettkampfjahr hatten sich Jette Buchholz und Laurenz Degener einiges vorgenommen. Mit Gold beim IJF-Turnier (International Judo Federation) in Louvain-La-Neuve, Silber im plonischen Radom beim Turnier der Europäischen Judo Union (EJU) und dem Titel der amtierenden Vizeeuropameisters hatten sie ihre Klasse bereits mehrfach unter Beweis gestellt.
Nun wollten sie auch auf der WM-Bühne an diese Leistungen anknüpfen. Genau wie die Europameisterschaften fanden in diesem Jahr auch die Weltmeisterschaften in Sarajevo statt. Alles war schon vertraut und bekannt.
"Also galt es volle Konzentration auf den Wettkampf", so HSV-Trainerin Charina Charina Jeromin: "In der Vorrunde zeigten die beiden eine solide und konzentrierte Demonstration ihrer Nage-no-kata. Mit ihrer Leistung konnten sie sich als drittes Team ihrer Vorrundengruppe für das Finale der besten neun Paare qualifizieren."
Damit war der erste große Schritt geschafft und die Vorfreude auf den Finaldurchgang entsprechend groß. Im Finale mussten Jette und Laurenz gleich als erstes Paar auf die Matte. Trotz der besonderen Situation und des frühen Startplatzes präsentierten sie ihre Kata souverän. Beide, sowie auch ihre Trainerin waren im Anschluss selbst sehr zufrieden mit ihrer Leistung und hatten sogar ein noch besseres Gefühl als nach der Vorrunde.
Am Ende reichte es aber nicht ganz für eine Platzierung auf dem Podium. Immerhin wurde es Platz neun, auf den sie stolz sein können.
"Die zweite WM-Teilnahme, der Einzug ins Finale der besten Neun und die zahlreichen Erfolge der vergangenen Monate zeigen deutlich, welche Entwicklung das junge Team genommen hat. Platz 9 bei einer Weltmeisterschaft ist eine weitere wertvolle Wettkampferfahrung und zugleich eine starke Ausgangsposition für die kommenden Turniere", betont Jeromin. (cc)
Redakteur:Roman Cebulok aus Buchholz |
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