2.000 Schüler kamen in Eckermann-Schule
Winsener Zukunftsmesse beeindruckte mit Vielfalt der Berufe
- Schulleiter Andreas Neises (5. v. re.) mit Vertretern von Wirtschaft, Politik und Verwaltung beim Messerundgang
- Foto: ks
- hochgeladen von Karsten Schaar
Welche Möglichkeiten habe ich nach der Schule? Die Zukunftsmesse 2026 in der Winsener Johann-Peter-Eckermann-Realschule half rund 2.000 Schülern aus den umliegenden Schulen, Informationen zu bekommen, Ideen zu finden oder sich einfach nur zu orientieren. 93 Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen - vom Handwerk über Banken und Verwaltung bis zu Institutionen wie der Polizei - nutzten die Gelegenheit, über ihre Berufe aufzuklären und Werbung für sich zu machen, um Auszubildende zu gewinnen.
Schulleiter Andreas Neises hatte zum Messerundgang geladen, dem sich unter anderem der Erste Kreisrat Josef Nießen, Winsens Bürgermeister André Wiese und Kerstin Rohde vom Niedersächsischen Kultusministerium anschlossen. Sie erfuhren unter anderem, dass Amazon als großer Versandhändler nicht nur Mitarbeiter sucht, die Pakete packen. Dies machten ohnehin bereits meist Roboter. Allerdings müssten diese gewartet und weiterentwickelt werden. Daher würden beispielsweise angehende Mechatroniker oder Fachinformatiker gesucht.
Großen Anklang fand bei den Schülern die „Try it first – Area“. Hier konnten unterschiedliche Tätigkeiten von der Rohrverbindung im Handwerk bis zum Blutdruckmessen bei Pflegediensten ausprobiert werden. Über die Praxis kamen hier Arbeitgeber und potenzielle Bewerber vielfach intensiver ins Gespräch.
„Jeder Stand beeindruckt auf seine Weise und informiert", war Erster Kreisrat Josef Nießen auch von der Vielfalt der Berufsbilder beeindruckt. Bürgermeister André Wiese lobte, dass sich die Unternehmen "viele Gedanken machen, um die Besonderheiten des jeweiligen Berufsbildes hervorzuheben". Für ihre Mühen wurden viele der anwesenden Firmen belohnt. „Wir hatten viele gute Gespräche“, freute sich Dennis Reimers, Vertriebsleiter der Maschener Firma Kugellager Fiedler. Das Interesse sei groß gewesen, und etliche Fragen von Besuchern seien im Dialog beantwortet worden.
Die Eckermann-Realschule hat durch das breite Programm mit Ausstellern, Praxis und Vorträgen ihr Möglichstes getan, um die Erwartungen der Schüler und Unternehmen gleichermaßen zu erfüllen. „Mir hat es gefallen“, sagte Schulleiter Andreas Neises. „Und nicht nur mir: Ich habe mich umgehört, es gab viele interessante und intensive Gespräche.“
Redakteur:Karsten Schaar aus Winsen |
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