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Versprechen gehalten: Die Schule Altkloster hat Richtfest für die Mensa gefeiert

Der Architekt Christoph Frenzel (v. li.), Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt und Schulleiter Ulrich Mayntz freuen sich auf die neue Mensa
Buxtehude: Grundschule | Grundschulleiter Ulrich Mayntz ist glücklich: Nach mehreren Jahren der Planung haben Lehrer, Schüler, Vertreter der Stadt Buxtehude, Politiker, Planer und Handwerker mit Gästen am Donnerstag das Richtfest für die Mensa der Grundschule Altkloster gefeiert. „Schon im Februar 2009, als ich hier neuer Schulleiter war, hat mir die Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt, damals noch Erste Stadträtin, versprochen, dass wir eine Mensa bekommen“, sagt Mayntz. „Sie hat ihr Versprechen gehalten.“
Bevor jedoch der Dachdeckermeister Sven Carstens und Zimmermeister Philipp Lach die Richtkrone auf das Dach ziehen und den Richtspruch sprechen konnten, mussten sie erst einmal die Grundschulkinder mit Bonbons bestechen. Diese hatten sich zum Singen vor der neuen Mensa versammelt und die Richtkrone in ihre Mitte genommen. Nachdem eine zufriedenstellende Menge an Bonbons vom Dach geflogen war, gaben die Kinder den Richtkranz frei und ihrer Freude über die neue Mensa singend Ausdruck.
Für Katja Oldenburg-Schmidt, Bürgermeisterin der Hansestadt Buxtehude, war das Richtfest ein Tag der Freude und Trauer zugleich. Freude darüber, dass mit Altkloster ab Ostern 2016 die letzte Grundschule in Buxtehude ihre eigene Mensa hat, die verlässlich und qualitativ hochwertige Mahlzeiten anbietet.
Bisher gab es für die mittlerweile 418 Schüler in Altkloster, davon 180 in der Nachmittagsbetreuung, nur eine Mensa im dritten Stock unter dem Dach der Schule. „Allein die Lebensmittel dorthin zu transportieren, war eine Hürde“, so die Bürgermeisterin.
Traurig war der Tag, weil einer der engagierten Planer im Bauamt, Oliver Minck, am Vorabend im Alter von 47 Jahren nach langer Krankheit gestorben war. So kämpfte die Bürgermeisterin bei ihrer Ansprache auch mit den Tränen. „Oliver Minck hat sein Herzblut in die Grundschulen gesteckt“, so Katja Oldenburg-Schmidt.