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Denkmal-Chef dementiert Abriss-Gerüchte

Abrisstermin unbekannt: Das denkmalgeschützte Haus an der Hökerstraße 40

Verzögerungen beim Neubau-Projekt des Unternehmers Ergün Yildiz in der Altstadt

tp. Stade. Beim geplanten Abriss der maroden Altstadthäuser an der Hökerstraße 38 und 40 in Stade gibt es Verzögerungen. Gerüchten zufolge soll der Abbruch der Häuser Anfang April beginnen. Doch das ist offenbar falsch: Laut dem Chef der Denkmalschutzbehörde der Stadt Stade, Oswald Lämmel, hat die Verwaltung aus denkmalschutz- und baurechtlichen Gründen noch keine Abrissgenehmigung erteilt.

Wie berichtet, will der Eigentümer der Immobilien, der Stader Unternehmer Ergün Yildiz, der die "Burger King"-Filiale im Gewerbegebiet "Am Steinkamp" betreibt, anstelle der leerstehenden historischen Häuser zwischen dem "Merhaba"-Grill und "Intersport Rolff" einen modernen Neubau mit Einzelhandelsgeschäften, Büros und Wohnungen errichten. Nach alten Plänen sollten die Abrissarbeiten bereits im September vergangenen Jahres beginnen.

Doch bislang wurden die Gebäude lediglich entrümpelt. Derzeit sind laut Oswald Lämmel die Mitarbeiter des Dankmalschutzamtes mit der Dokumentation möglicher wertvoller Bausubstanz insbesondere an dem denkmalgeschützten Haus mit der Nummer 40 beschäftigt. Dazu wurden am rückwärtigen Giebel die Fassadenverkleidung aus Asbest entfernt. Der Zeitpunkt des Abrisses und der Neubau-Start seien noch offen, so Lämmel.

Unterdessen hat Ergün Yildiz die Nachbarn auf einer Anwohnerversammlung über die Neubaupläne informiert. Dabei gab es erste Architektenskizzen zu sehen: Demnach soll das aus einem Baukörper bestehende neue Gebäude - den Anforderungen der städtischen Gestaltungssatzung folgend - zwei Giebel erhalten, die sich harmonisch in das Stadtbild einfügen.