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Millionen-Anbau in Stade-Campe

Der zweistöckige Anbau - hier in der Südansicht - wird über eine Fußgängerbrücke mit dem alten C-Trakt (li.) verbunden (Foto: Architekturbüro Kordt+Wichers)

Erweiterung der Realschule um zwölf Klassenzimmer / Mega-Projekt soll 2020 abgeschlossen sein

tp. Stade. Eine bunte Fassade, zwölf teilbare Klassenzimmer, breite Flure und eine Investitionssumme von 3,6 Millionen Euro sind wichtigste Kennzeichen des zweistöckigen Anbaus an die Realschule Camper Höhe im Zuge der Umstrukturierung zur Ganztagsschule. Die Pläne stellten Mitarbeiter des Stader Architekturbüros Kordt+Wichers auf der jüngsten Sitzung des Schulausschusses im Bildungshaus in Hahle vor.

An den bestehenden C-Trakt werden die zwölf Unterrichtsräume angebaut, die Platz für jeweils 30 Schüler und ihre Lehrer bieten. Die Klassenzimmer samt Nebenräumen für Technik und Heizung sowie barrierefreie Sanitäranlagen mit Toiletten und Dusche reihen sich entlang breiter Korridore. Die Flure sollen zugleich als Aufenthaltsräume genutzt werden. Die 70 Quadratmeter großen Unterrichtsräume können durch bewegliche Trennwände halbiert werden. Die Gesamtnutzfläche beträgt 1.690 Quadratmeter.

Die barrierefreie Anbindung zum alten C-Trakt erfolgt über eine Fußgängerbrücke sowie über einen Aufzug. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach stellt die zeitgemäße Energieversorgung des schallgedämmten und feuerfesten Gebäudes sicher.

Die lang gestreckte Form des Massivbaus wird durch farbige Fassaden-Elemente optisch aufgelockert. Horizontal verschiebbare Fensterläden ermöglichen die Beschattung des Gebäudes. Der Ausbau erfolgt im laufenden Schulbetrieb. Für Baufahrzeuge und Baumaterial sollen vorübergehend zwei Tennisfelder genutzt werden. Der Baustart wird für kommendes Frühjahr angepeilt. Der Riesen-Anbau soll zum Schuljahresbeginn 2019/2020 bezugsfertig sein.

Das nächste große Bauvorhaben steht schon bevor: Die Realschule bekommt eine Mensa für 2,3 Millionen Euro.

Die Baumaßnahmen auf der Camper Höhe sind Teil eines übergeordneten Schulkonzepts der wachsenden Kreisstadt Stade. Dazu gehört, wie berichtet, u.a. der Bau einer Oberschule in der neuen Heidesiedlung Riensförde.