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Der Feuerteufel setzt sein perfides Werk in der Elbmarsch fort

Meterhoch schlugen die Flammen aus den Dachstuhl des Wohnhauses in Marschacht (Foto: Feuerwehr/Lutz Wreide (3) / thl (3))
thl. Elbmarsch. Der Feuerteufel, der innerhalb einer Woche in Bütlingen (Tespe) fünf Brände gelegt hat, hat erneut zweimal zugeschlagen. In der Nacht zu Mittwoch brannten in Oldershausen rund 100 Strohballen. Am Donnerstagvormittag stand plötzlich der Dachstuhl eines Wohnhauses an der Elbuferstraße in Obermarschacht in Flammen. Ursache: Brandstiftung. Das Feuer wurde nach Polizeiangaben außen am Haus gelegt und hat sich hineingefressen. Glück im Unglück: Die Bewohner waren zum Zeitpunkt des Brandausbruchs gerade mit ihrem Hund spazieren.
"Wir gehen davon aus, dass dieser Brand mit den anderen zusammenhängt", sagt Polizeisprecher Jan Krüger. Mehrere Streifenwagen und ein Hubschrauber haben sofort die Umgebung nach verdächtigen Personen abgesucht.
"Die ganze Sache nimmt eine erschreckende Dynamik an", sagt Lutz Wreide, Sprecher der Elbmarsch-Feuerwehren. Geschockt ist auch Elbmarsch-Pastorin Sarah Oltmanns, die der geschädigten Familie beistand: "Vielen war klar, dass sich die Brandserie nicht allein auf Bütlingen konzentrieren wird."
Die Polizei hat ihre Präsenz in der Elbmarsch noch weiter verstärkt und appelliert erneut an die Bevölkerung, sehr wachsam zu sein und verdächtige Beobachtungen sofort zu melden. Ebenfalls stark vertreten in der Elbmarsch sind derzeit die Medien. Rundfunk, Fernsehen und Zeitungsvertreter sind vor Ort und berichten bundesweit über die Geschehnisse.

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