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Autobahn als Schrottplatz - Unfall auf der A1 bei Rade fordert drei Verletzte

Ein Blick auf die Unfallstelle (Foto: Olaf Bruhn)
thl. Rade. Ein schwerer Verkehrsunfall mit einem beeiligten Lkw und zwei beteiligten Pkw hat am Montagnachmittag auf der A 1 zwischen den Anschlussstellen Rade und Hollenstedt drei teils Schwerverletzte gefordert und für eine stundenlange Vollsperrung in Richtung Bremen gesorgt. Um 15.10 Uhr waren die Feuerwehren Rade, Hollenstedt, Elstorf, Neu Wulmstorf und Wenzendorf sowie drei Rettungswagen und der Notarzt alarmiert worden.
Aus noch ungeklärter Ursache waren miteinander kollidiert. Der Pkw VW schleuderte nach dem Aufprall in den Graben, der Fahrer wurde eingeklemmt und schwer verletzt. Der Lastwagen stellte sich quer zur Fahrbahn, die Ladefläche wurde zerstört und auf der Autobahn verteilt, ein nachfolgender Skoda prallte in die Unfallstelle hinein. Der Lkw-Fahrer und auch der Skoda-Fahrer erlitten ebenfalls Verletzungen, sie wurden nach ihren Erstversorgungen in umliegende Krankenhäuser verbracht.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr kümmerten sich mit weiteren Rettungsdienstmitarbeitern um den eingeklemmten Fahrer des VW. Dieser wurde – nach notärztlichen Erstmaßnahmen – unter Zuhilfenahme hydraulischer Rettungsgeräte aus dem Fahrzeug befreit. Die Kräfte der Feuerwehr streuten weiterhin auslaufende Betriebsstoffe ab und stellten den Brandschutz sicher.
Die A1 wurde für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten in Richtung Bremen voll gesperrt. Es kam im einsetzenden Feierabendverkehr zu kilometerlangen Rückstaus über das Horster Dreieck hinaus, auch die A261 sowie alle umliegenden Umleitungsstrecken waren betroffen und über Stunden mit Staus belastet.