"Dankbar für den Frieden sein": Volkstrauertag im Landkreis Harburg

Jan-Hendirk Röhse und Jürgen Reschke an der Grabstelle der deutschen Soldaten
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kb. Buchholz. Im Gedenken an die Kriegstoten und die Opfer von Gewaltherrschaft aller Nationen kamen zum Volkstrauertag am vergangenen Sonntag im ganzen Landkreis Menschen zusammen. In Buchholz hatte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zum Totengedenken auf den alten Friedhof aufgerufen. Für den musikalischen Rahmen sorgten dabei der Männergesangsverein Dibbersen, der Posaunenchor der St. Paulusgemeinde und Maik Klatte mit dem Trompetensolo "The last post".
"Man kann sich kaum vorstellen, wie groß der Schmerz der Eltern gewesen sein muss, deren Kinder in den beiden Weltkriegen auf den Schlachtfeldern starben", sagte Redner Michael Grosse-Brömer, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. "Wir müssen sehr dankbar für den Frieden in unserem Land und in Europa sein", so Grosse-Brömer, der gleichzeitig die vielen kriegerischen Auseinandersetzungen auf der Welt ins Bewusstsein rief. "In Syrien oder im Irak sterben täglich Menschen", sagte Grosse-Brömer. Jeder müsse sich daher Gedanken machen, wie man den Frieden erhalten könne. "Wir brauchen keinen Krieg - die Toten, denen wir heute gedenken, sind genug." Jeder Krieg sei ein Versagen von Politik und Diplomatie.
Gemeinsam mit Jürgen Reschke, Ortsvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, legte Buchholz' Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse zum Abschluss der Gedenkveranstaltung Kränze an den Gräbern deutscher Soldaten und an den Gräbern der polnischen und russischen Zwangsarbeiter und Deportierten nieder. Seit vielen Jahren wird in Buchholz an beiden Gedenkstätten innegehalten. "Es ist uns sehr wichtig, dass wir den Opfern auf beiden Seiten Ehrerbietung erweisen", so Jürgen Reschke.

Jan-Hendirk Röhse und Jürgen Reschke an der Grabstelle der deutschen Soldaten
Michael Grosse-Brömer mahnte an, dankbar für den Frieden zu sein
Auch am Gedenkstein für polnische und russische Zwangsarbeiter wurde ein Kranz niedergelegt
Der Männergesangsverein Dibbersen sorgte für den musikalischen Rahmen der Gedenkstunde
Ebenso wie der Posaunenchor der St. Paulusgemeinde Buchholz
Redakteur:

Katja Bendig aus Seevetal

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