Albert-Einstein-Gymnasium kauft Hühner frei
Ein neues Leben nach der Legebatterie
- Foto: C. Peters
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22 Hühner wurden am 22. September in der Buskehre am AEG übergeben in ihr neues Leben, nachdem sie 1,5 Jahre in einem Legebetrieb des Landkreises Harburg als Legehennen in Bodenhaltung gelebt hatten. Nun kommen die Hühner in ihr neues Zuhause. 135 Euro haben die Schülerinnen und Schüler aus dem Hühner-Projekt am Albert-Einstein-Gymnasium gesammelt, um Legehennen freizukaufen und ihnen ein zweites Leben zu ermöglichen.
Die Gruppe beschäftigte sich im Rahmen der BNE-Projekttage im Juni 2025 mit dem Thema Hühnerhaltung. In einer privaten Hobby-Hühnerhaltung, in welcher sich die Hühner auf den Arm nehmen ließen, lernten sie, dass Hühner bis zu zehn Jahre alt werden können, dann allerdings keine Eier mehr legen. Bei der Besichtigung eines kommerziellen Hühnerbetriebs lernten sie die wirtschaftliche Seite kennen: Nach 1,5 Jahren sinkt die Legeleistung so, dass sich die Haltung der Hennen für kommerzielle Zwecke nicht mehr rechnet. Die Hühner werden dann „ausgestallt“ und zu Tierfutter verarbeitet. „Und dann haben die Kinder entschieden, dass sie Hühner retten wollen. Das hatten wir gar nicht geplant“, sagen die betreuenden Lehrkräfte Svenja Steinbeck und Maike Schieler.
Nun wurden 22 Hennen an sieben Familien vermittelt, die gerne ein gerettetes Huhn aufgenommen haben. Die Hennen leben sich in der Gartenhaltung in kleinen Hühnergruppen ein und genießen den ungewohnten Freigang.
Weitere 15 Hühner werden in den nächsten Monaten freigekauft. Wer ehemaligen Legehennen ein neues Zuhause bieten möchte, kann sich gerne im Sekretariat des AEG melden.
Die Hühner sind dankbar für ihr zweites Leben. Sie werden schnell zutraulich und legen – obwohl „in Rente“ – noch zahlreiche Eier.
Leserreporter:Albert-Einstein-Gymnasium aus Buchholz |
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