Buchholz
Einfühlsame Fotos aus dem Hospiz Nordheide
- Der Buchholzer Fotograf Frank Kettwig nahm sich des Themas "Sterben - das Leben bis zuletzt" an
- Foto: Foto Kettwig
- hochgeladen von Axel-Holger Haase
Der Tod ist ein Thema, den die Menschen im Alltag oft ausweichen. Dabei ist er untrennbar mit dem Geburt verknüpft. Der renommierte Buchholzer Fotograf Frank Kettwig hat mit viel Einsatz und noch viel mehr Einfühlvermögen den Oekumenischen Hospizdienst und das Hospiz Nordheide über ein Jahr lang ehrenamtlich mit seiner Kamera begleitet. Er durfte Einblicke in ein "letztes Zuhause" von Menschen nehmen, die ihren Tod vor Augen hatten. Dabei hat Frank Kettwig nicht nur Einblick in die stationäre Arbeit erlebt, sondern auch die einfühlsame psychologische Arbeit der ehrenamtlichen Helfer kennengelernt.
Im Hospiz Nordheide werden die Bewohner "Gäste" genannt, ein Begriff, der die tiefe Wertschätzung und Gastfreundschaft dieses Ortes widerspiegelt.
Es sprach mit den Bewohnern. Dabei ging es um viele Themen: das Schöne, das Schwere und die Vergangenheit. Über allem stand jedoch oft eine tiefe Dankbarkeit, an diesem Ort angekommen zu sein.
Frank Kettwig stellt seine Fotos von Montag, 18. Mai, bis Montag, 1. Juni, im Erdgeschoss der Buchholz Galerie aus. Die Besucher können sich auf eindrucksvolle Fotos und einen besonderen Baum mit einer "Mitmach-Aktion" freuen. Die Ausstellung ist jeweils zu den Öffnungszeiten der Buchholz Galerie geöffnet.
Jeweils am Mittwoch und Samstag zwischen11 und 14 Uhr stehen Ansprechpersonen für Fragen und Austausch zur Verfügung.
Der Dank von Frank Kettwig gilt den Mitarbeitern und Ehrenamtlichen für ihren unermüdlichen Einsatz und das Vertrauen, das ihm entgegengebracht wurde. Ebenso dankt er den "Gästen" für ihren Mut, ihm ihre letzten Tage anvertraut und sich vor seiner Kamera geöffnet zu haben.
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