288 Einsätze im Jahr 2019
Freiwillige Feuerwehr Buchholz: 21.500 Stunden Ehrenamt geleistet

Geehrte, Beförderte und Gäste mit Ortsbrandmeister Ralf Behrens-Grünhage (3. v. li.)
  • Geehrte, Beförderte und Gäste mit Ortsbrandmeister Ralf Behrens-Grünhage (3. v. li.)
  • Foto: Jochimsen
  • hochgeladen von Oliver Sander

os. Buchholz. Beeindruckende 21.500 Stunden ehrenamtlicher Arbeit haben die 92 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Buchholz im vergangenen Jahr geleistet. Diese Zahl nannte Ortsbrandmeister Ralf Behrens-Grünhage am Samstag bei der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus an der Bendestorfer Straße. Neben 288 Einsätzen (2018: 302) standen u. a. sieben Wehr-, zwei Zug- und 85 Gruppendienste sowie zwei Gruppenführerweiterbildungen auf dem Programm.
Die Einsätze reichten vom Brand eines Strohdachhauses am Neujahrsmorgen über einen Gefahrguteinsatz in der Zunftstraße bis zu einem Wasserrohrbruch in einem Haus am Sandberg. Ein "Dauerbrenner" sei die Auslösung der Brandmeldeanlage im Krankenhaus. "Wir sind jedes Mal froh, wenn es sich um einen Fehlalarm handelt und es nicht brennt", betonte Behrens-Grünhage. Für einen anderen "Dauerbrenner" wurde jetzt offenbar eine Lösung gefunden: Wenn Menschen in den Aufzügen am Buchholzer Bahnhof eingeschlossen sind, werde künftig nicht mehr die Freiwillige Feuerwehr Buchholz ausrücken, sondern die Bahn-Feuerwehr. "Sie freuen sich schon auf die Einsätze", sagte Behrens-Grünhage ironisch.
Der Ortsbrandmeister bedankte sich bei den Kameraden für ihren großen Einsatz. Sein Dank ging auch an die Familienmitglieder, die oft auf die Ehrenamtler verzichten müssen, und an die Arbeitgeber, die ihre Angestellten bei Einsätzen freistellen. Kritik äußerte Behrens-Grünhage an der nach wie vor überbordenden Bürokratie: "Eine Entlastung des Ehrenamtes findet nicht statt. Wir haben nicht weniger bürokratische Aufgaben, sondern immer mehr. Es ist der Hammer!"
Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse lobte die Professionalität, mit der die Freiwillige Feuerwehr Buchholz ihre Aufgaben erfülle. Er betonte, dass er nicht zufrieden sei mit der schleppenden Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplans. Das umfasst auch die Behebung der baulichen Mängel im Feuerwehrhaus.
Für 25-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr bzw. in der Tauchgruppe Florian zeichnete der stellvertretende Kreisbrandmeister Torsten Lorenzen sechs Kameraden aus: Swen Ach, Lars Hartung, Christoph Meyer, Ron Ludwig, Matthias Freudenberg und Martin Uherr.
Befördert wurden Guido Ehlers zum Hauptlöschmeister, Timo Rosenthal und Eiko Hinrichs zum Oberlöschmeister, Claudia Thurm, Martin Rothweiler und Christoph Meyer zum Löschmeister, Lars Albert zum Ersten Hauptfeuerwehrmann, Jan Behnke und Sven Knickrehm zum Hauptfeuerwehrmann sowie Domenik Fichtner, Samuel Großkopf, Julian Hübener, Johannes Mahl, Nick Müller und Dominik Weise zu Feuerwehrmännern.

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