Mit moderner Sonartechnik
Großübung von Feuerwehr und DLRG

Mittels Sonartechnik konnten schnell die Vermissten gefunden und geborgen werden | Foto: Margret Holste
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  • Mittels Sonartechnik konnten schnell die Vermissten gefunden und geborgen werden
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„Schlauchboot gekentert, drei Personen im Wasser, zwei weitere werden vermisst!“ – mit dieser Meldung wurde jüngst eine Rettungsübung am See im Großen Moor in Hörsten gestartet. Was für Außenstehende wie ein Ernstfall wirkte, war eine geplante Übung von Feuerwehr und DLRG.
Als erste erreichten die Taucher der Feuerwehr Buchholz den Übungsort und begannen umgehend mit der Ersterkundung. Wenig später erreichten auch die DLRG Ortsgruppen Buchholz und Seevetal mit ihren Booten die Einsatzstelle. In enger Abstimmung konnten die drei im Wasser treibenden Personen rasch gerettet und
sicher an Land gebracht werden.

KI-gestützte Sonartechnik führt rasch zum Sucherfolg

Anschließend konzentrierte sich der Einsatz auf die Suche nach den beiden vermissten Personen. Die DLRG-Einsatzkräfte setzten dabei neben klassischen Sonarbooten auch moderne, handgeführte KI-Sonargeräte ein. Die innovative Technik bewährte sich schnell: Binnen kurzer Zeit konnte am Gewässergrund eine Sonarpuppe lokalisiert werden, welche die erste vermisste Person darstellte. Ein Einsatztaucher wurde gezielt zum Verdachtspunkt entsandt und konnte die Puppe bergen. Noch während dieses Taucheinsatzes entdeckten die Strömungsretter beim Absuchen des Ufers auch die zweite vermisste Person im Uferbereich, eingeklemmt unter einem Baum. Diese wurde ebenfalls zügig gerettet und wohlbehalten an Land gebracht.

Wie funktioniert die Sonarsuche im Wasser?

Sonargeräte senden Schallwellen aus, die vom Gewässergrund sowie von Gegenständen oder Personen reflekktert werden. Aus diesem Echo entsteht selbst in dunklem, trübem Wasser ein detailliertes Bild der Unterwasserumgebung. Die integrierte KI unterstützt die Einsatzkräfte dabei, auffällige Muster und Objekte im Sonarbild automatisch zu erkennen. Dies ermöglicht das schnelle Absuchen großer Wasserflächen.

Positives Fazit und gestärkte Zusammenarbeit

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Übung kamen die rund 20 beteiligten Einsatzkräfte mit den Beobachtern, Organisatoren und Darstellern zu einer gemeinsamen Nachbesprechung sowie einem abschließenden Grillen zusammen. Die Organisatoren zeigten sich mit dem Ablauf äußerst zufrieden: Dank der reibungslosen Zusammenarbeit konnten alle vermissten Personen trotz des weitläufigen Suchgebiets zügig gefunden werden. Julien Hübener, stellvertretender Leiter Einsatz der DLRG-Ortsgruppe Buchholz zieht eine positive Bilanz: „Vor allem die moderne Ortungstechnik mittels Sonar hat die erforderlichen Tauchzeiten erheblich verkürzt und die Suche entscheidend beschleunigt.“

Mittels Sonartechnik konnten schnell die Vermissten gefunden und geborgen werden | Foto: Margret Holste
Der Gruppenführer der DLRG Seevetal (li.) und der Einsatzleiter der Feuerwehr in der Besprechung | Foto: Lennart Siewert
Redakteur:

Stefanie Hansen aus Buchholz

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