Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten eG
Grünes Licht für Solarpark in Dibbersen
- Große Freude über die Entscheidung in Buchholz: Melanie Nerlich (v. li.), Nikita Bolz, beide GPP (Green Planet Projekt), Gerd Baum und Heino Krüger, beide BSKW (Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten eG)
- Foto: GPE
- hochgeladen von Stefanie Hansen
Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten eG ist eine Genossenschaft, die sich aktiv um die Energiewende vor Ort bemüht und möglichst viel Sonnenenergie in Strom umwandelt.
Es wurden bereits zahlreiche Projekt in Rosengarten und Umgebung umgesetzt. Dabei werden Solaranlagen auf Dächern öffentlicher Gebäude, z.B. Schulen, Kindergärten oder Sporthallen gebaut. Der dort gewonnene Strom wird dann unter dem Dach verbraucht, also in dem Gebäude selbst. Der Vorteil ist klar: Der Strom wird für die jeweiligen Nutzer deutlich günstiger, als beim "normalen" Strom-Anbieter.
Finanziert werden die Anlagen durch die Mitglieder der Genossenschaft. Diese kaufen Anteile, ein Anteil kostet 250 Euro, pro Mitglied können maximal 200 Anteile erworben werden. Diese Anteile werden verzinst, aber vor allem haben die Mitglieder die Sicherheit, mit dieser Geldanlage aktiv etwas für die Energiewende direkt vor ihrer Haustür zu tun.
Für ein weiteres großes Projekt hat die Stadt Buchholz nun grünes Licht gegeben: Ein Solarpark in Dibbersen. Auf dem sieben Hektar großen Gelände einer ehemaligen Kiesgrube Am Kirchweg wird Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten gemeinsam mit Green Planet Energy eG einen Solarpark mit einer Leistung von 4,5 Megawatt errichten, der Strom für rund 2.000 Haushalte erzeugen soll. Eine Inbetriebnahme ist bereits für Ende 2027 geplant.
„Dass wir dieses Projekt in nur einem Jahr von den ersten Planungsschritten bis zum Satzungsbeschluss bringen konnten, zeigt: Wenn Kommunen, Bürgerenergie vor Ort und Projektierer an einem Strang ziehen, kann die Energiewende schnell umgesetzt werden. Unser besonderer Dank gilt den Bürger-Solarkraftwerken Rosengarten für die enge und konstruktive Zusammenarbeit“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand von Green Planet Energy.
Manuel Reichel, Stadtbaurat von Buchholz, betont: „Mit dem Satzungsbeschluss haben wir die Voraussetzungen geschaffen, eine ehemalige Konversionsfläche sinnvoll für die Erzeugung erneuerbarer Energien zu nutzen. Dass das Projekt als Bürgersolarkraftwerk umgesetzt wird und Bürgerinnen und Bürger sich unmittelbar an der Energiewende beteiligen können, ist ein besonderer Gewinn für die Region."
Neben der Stromerzeugung ist bereits der nächste Ausbauschritt geplant: Ein Batteriespeicher soll den Solarpark ergänzen. Die Zusage des Netzbetreibers liegt bereits vor. Damit kann der erzeugte Solarstrom künftig gespeichert und gezielt in die Abend- und Nachtstunden verschoben werden.
Redakteur:Stefanie Hansen aus Tostedt |
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