Werk der 40-Jährigen verunstaltet
Randalierende Jugendliche in Steinbeck
- hochgeladen von Stefanie Hansen
Während die 40-Jährigen Steinbecker aus dem Erlös des Dorffestes Wartebänke spendeten und installierten, zerstörten (jugendliche?) Randalierer fast zeitgleich das Werk der 40-Jährigen vom letzten Jahr.
Auch im letzten Jahr fanden sich die 40-Jährigen Steinbecker zusammen (Geburtsjahrgang 1984), um etwas für ihr Dorf zu tun. Sie unterstützten den Bau einer Hütte am Bolzplatz. So viel Engagement scheint anderen im Dorf offenbar gegen den Strich zu gehen, in den letzten Tagen wurde die Hütte massiv verunstaltet und mit Farbe besprüht.
Das ist aber nicht der einzige Vorfall dieser Art in der Siedlung. Eine Anwohnerin (Name der Redaktion bekannt) berichtet, dass eine Gruppe Jugendlicher seit einigen Monaten umherziehe und Unfug treiben würde. Es seien männliche Jugendliche, geschätzt zwischen 14 und 16 Jahren und mit E-Roller. Sie würden Autofahrer beschimpfen und ihnen den Mittelfinger zeigen, mit Silvesterböllern knallen. Zwei der Jungen hätten kürzlich einen Stein über einen Sichtschutz geworfen und nur knapp Menschen verfehlt, dieser Vorfall wurde bei der Polizei angezeigt. Außerdem hätten sie bereits Sperrmüll auf einen Waldweg verschleppt und dort so zerschlagen, dass Scherben eine Gefahr für Tierpfoten bilden würden. Die Anwohner sind empört, ob die Schmierereien an der Hütte des Bolzplatzes auch auf die Jugendlichen zurückzuführen ist, ist nicht bekannt. Auch Ortsbürgermeister Ralf Becker ist sauer: „Es ist schade, dass nur einige wenige Asoziale auf Dauer solche Treffpunkte für Jugendliche unmöglich machen. Es muss gewährleistet sein, dass nicht gewaltverherrlichende, pornographische oder antidemokratische Tags gesprayt wurden. Das permanent zu prüfen, zu entfern oder zu übermalen, ist auf Dauer für die ehrenamtlichen Akteure nicht zu leisten und die Hütten werden dann wieder abgebaut. Das betrifft übrigens auch die Köhlerhütte an der Grundschule in Steinbeck.“ Dennoch reicht er den Sprayern die Hand: „Gegen künstlerisch anspruchsvolle Graffiti-Pieces hätte ich übrigens wenig einzuwenden. Im Gegenteil: Da bin ich offen gesprächsbereit.“
Redakteur:Stefanie Hansen aus Tostedt |
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