Durch Haspa, Spethmann-Stiftung, Stadt Buchholz und Privatperson finanziert
Rikscha "Schnuck-Schnuck" erweitert das Lastenrad-Projekt in Buchholz

Bei der Vorstellung der neuen Rikscha: (v. li.) Stefan Niemöller (Stadt Buchholz), Silva Seeler (Kuratorium Spethmann-Stiftung), Reinhard Lackner (Regionalleiter Haspa) und Peter Eckhoff (Buchholz fährt Rad)
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  • Bei der Vorstellung der neuen Rikscha: (v. li.) Stefan Niemöller (Stadt Buchholz), Silva Seeler (Kuratorium Spethmann-Stiftung), Reinhard Lackner (Regionalleiter Haspa) und Peter Eckhoff (Buchholz fährt Rad)
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os. Buchholz. "Lastenräder haben ein großes Potenzial, die Innenstädte vom Autoverkehr zu entlasten und einen Beitrag zum Klimaschutz vor Ort zu leisten. Die Rikscha passt daher perfekt zu unserem Lastenradprojekt." Das sagt Peter Eckhoff, Vorsitzender des Vereins Buchholz fährt Rad. Dank der finanziellen Unterstützung der Hamburger Sparkasse (Haspa), der Spethmann-Stiftung, der Stadt Buchholz sowie einer Privatspende von Dr. Rainer Scheerer aus Köln schaffte der Verein jetzt eine ca. 7.500 Euro teure Rikscha mit Elektromotor an, mit der vor allem Senioren kutschiert werden können. Das Gefährt, das den Namen "Schnuck-Schnuck" erhielt, ist seit vergangener Woche in der Haspa-Filiale an der Poststraße/Ecke Peets Hoff in Buchholz stationiert und kann dort tageweise oder maximal für drei Tage ausgeliehen werden.
"Solche tollen nachbarschaftlichen Projekte unterstützen wir sehr gerne", erklärte Reinhard Lackner, Regionalleiter der Haspa. Viele Kunden forderten zunehmend ein, dass die Sparkasse das Thema Nachhaltigkeit vorantreibt. "Es ist toll, dass Senioren durch Fahrten mit der Rikscha aktiv am Leben teilnehmen können, und das auch noch an der frischen Luft", ergänzte Silva Seeler. Die ehemalige SPD-Landtagsabgeordnete ist Mitglied des Kuratoriums bei der Spethmann-Stiftung, die sich ebenfalls bei dem Projekt finanzielle engagierte.
Die Rikscha hat eine Nutzlast von 160 Kilogramm und kann unter Volllast 25 Kilometer zurücklegen. Vier elektronische Unterstützungsmodi stehen dem Fahrer zur Verfügung. Mittelfristig soll ein dauerhafter Standort für "Schnuck-Schnuck" gesucht werden. "Ein Seniorenheim böte sich dafür an", sagt Peter Eckhoff.
Die Ausleihe ist denkbar einfach: Interessenten müssen sich auf www.lastenrad-buchholz.de anmelden und können dann über ein spezielles Portal die Lastenräder ausleihen. Das Lastenradprojekt von Buchholz fährt Rad ist für zwei Jahre komplett durchfinanziert, u. a. durch eine Förderung durch das Bundes-Umweltministerium. "Ziel ist es, danach das Projekt auf eigene Beine zu stellen", erklärt Peter Eckhoff.
Bislang kommt das Lastenradprojekt bei den Buchholzern hervorragend an. "Wir sind positiv überrascht von der Resonanz", sagt Eckhoff. Die Auslastung liege bei mehr als 75 Prozent und damit deutlich über den Erwartungen seit dem Start im vergangenen Jahr. Mit der Rikscha stehen jetzt sieben Lastenräder zur Verfügung, einige wurden schon mehr als 10.000 Kilometer bewegt. In Kürze wird das Angebot sogar noch ausgebaut: Dann wird ein Lastenrad in Betrieb genommen, mit dem Rollstuhlfahrer gefahren werden können.

Bei der Vorstellung der neuen Rikscha: (v. li.) Stefan Niemöller (Stadt Buchholz), Silva Seeler (Kuratorium Spethmann-Stiftung), Reinhard Lackner (Regionalleiter Haspa) und Peter Eckhoff (Buchholz fährt Rad)
Peter Eckhoff fuhr Reinhard Lackner eine kleine Runde durch die Buchholzer Innenstadt
Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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