Bildung & Schule
Unternehmerverbände kritisieren Wegfall des schriftlichen Dividierens
- Die geplante Lehrplanänderung im Mathematikunterricht wirft Fragen auf: Unternehmerverbände warnen vor Folgen für die mathematische Grundbildung
- Foto: KI-generiert
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Die geplante Streichung des schriftlichen Dividierens aus dem Grundschullehrplan stößt bei den Unternehmerverbänden Niedersachsen e.V. auf deutliche Kritik. Nach Einschätzung des Verbandes ist die Entscheidung ein Fehler und könne die Bildungsungleichheit weiter verschärfen. Auch eine aktuelle WhatsApp-Umfrage des WOCHENBLATTS macht deutlich, wie kritisch viele Leserinnen und Leser den Wegfall des schriftlichen Dividierens sehen.
Mathematische Grundkenntnisse seien unverzichtbar für den weiteren Bildungsweg, für Ausbildung und Beruf, betont UVN-Hauptgeschäftsführer Benedikt Hüppe. Wer Inhalte streiche, statt sie besser zu erklären und ausreichend zu üben, nehme Kindern wichtige Grundlagen. Bildungspolitik dürfe sich nicht allein am unteren Leistungsniveau orientieren, da sonst auch leistungsstarke Schülerinnen und Schüler demotiviert würden.
Aus Sicht der Unternehmerverbände liegt die Lösung nicht in weniger Stoff, sondern in besserem Unterricht. Dazu gehörten gut ausgebildete Lehrkräfte, ausreichend Übungszeit, gezielte Förderung für Kinder mit Unterstützungsbedarf sowie klare und verbindliche Standards für alle.
Redakteur:Tina Lüecke aus Buchholz |
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