Sammlung für Hospiz-Neubau
"Wir legen nochmal los"

Der Vorstand der Bürgerstiftung Hospiz Nordheide (v. li.): Norbert Böttcher, Vorsitzender Dr. Karl-Heinz Winterstein, Svenja Stadler, Joachim Berckenbrinck und Hans Dittmer
  • Der Vorstand der Bürgerstiftung Hospiz Nordheide (v. li.): Norbert Böttcher, Vorsitzender Dr. Karl-Heinz Winterstein, Svenja Stadler, Joachim Berckenbrinck und Hans Dittmer
  • Foto: Nanette Franke
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os. Buchholz. Was vor 15 Jahren schon einmal gut funktioniert hat, soll jetzt erneut zum Erfolg führen: Die Bürgerstiftung Hospiz Nordheide bittet um Spenden für den Neubau des Hospizes Nordheide. "Wir müssen noch mal loslegen, denn wir befinden uns mit der bevorstehenden Mitfinanzierung in einer ähnlichen Situation wie damals", erklärt Dr. Karl-Heinz-Winterstein, Vorsitzender der Bürgerstiftung Hospiz Nordheide.
Wie berichtet, hatte die Bürgerstiftung seit ihrer Gründung im November 2003 durch ihre Spendensammlung in den Jahren 2004 und 2005 erheblichen Anteil daran, dass das Hospiz am Buchholzer Krankenhaus schließlich im November 2005 seine Arbeit aufnehmen konnte. Rund 1,2 Millionen Euro kamen seinerzeit zusammen, u. a. durch die großzügige Förderung von Serviceclubs, Landfrauenvereinen, Unternehmen und einer Vielzahl von Bürgern, die sich mit der Idee der Bürgerstiftung identifizierten, die Hospiz- und Palliativarbeit in der Region zu fördern. Die Finanzmittel ermöglichten es der Bürgerstiftung, der Betreibergesellschaft des Hospizes (Hospiz Nordheide gGmbH) Darlehnsmittel im hohen sechsstelligen Bereich zur Verfügung zu stellen.
Seit der Eröffnung im November 2005 wurden im Hospiz mehr als 1.800 schwerkranke Menschen auf ihrem letzten Lebensweg kompetent und würdevoll begleitet. Auch Zu- und Angehörige der Sterbenskranken profitieren von der Betreuung des hochqualifizierten Pflegepersonals.
"Wie auch bei der Schaffung des Hospizes vor 15 Jahren wird sich die Bürgerstiftung Hospiz Nordheide an der Finanzierung der bevorstehenden Neubaumaßnahme maßgeblich beteiligen", betont der stv. Vorsitzende der Bürgerstiftung, Hans Dittmer. Wie berichtet, muss das Hospiz seinen alten Standort verlassen, da das Krankenhaus die Räume für seine Erweiterung benötigt. Der Hospiz-Neubau kostet rund sechs Millionen Euro und wird in Sichtweite am Fuße des Krankenhauses entstehen. Der Neubau soll bis Ende 2020 fertiggestellt sein. Künftig werden dort bis zu 14 Menschen betreut, bislang standen zwölf Plätze zur Verfügung.
Spenden sind auch wichtig, da die im Hospiz anfallenden Aufenthaltskosten lediglich bis maximal 95 Prozent von Krankenkassen übernommen werden. Zur teilweisen Deckung der restlichen fünf Prozent trägt die Bürgerstiftung alljährlich mit Förderzuschüssen bei, die sich seit 2006 auf ca. 1,3 Millionen Euro belaufen. "Wir hoffen, dass uns die Förderer, die uns vor 15 Jahren schon so großzügig unterstützt haben, nochmals helfen", betonen Dr. Karl-Heinz Winterstein und Hans Dittmer. Natürlich seien weitere Förderer jederzeit willkommen.
Während Spenden und Zustiftungen als Sonderausgaben im Rahmen der Höchstgrenzen bei einkommensabhängigen Steuern steuermindernd geltend gemacht werden können, sind Zuwendungen aus Erbschaften, Vermächtnissen und Schenkungen von der Erbschafts- und Schenkungssteuer befreit.
• Weitere Infos unter www.buergerstiftung-hospiz-nordheide.de. Das Spendenkonto bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude (BIC: NOLADE21HAM) lautet: DE13 2075 0000 0005 0589 87.

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