Buchholz
Bürgermeisterkandidat Dirk Hirsch im Austausch mit der Wirtschaft
- Besuch auf der Baustelle der Fa. beechwoodcamp in der Bahnhofstraße. Florian Möschter und Dirk Hirsch
- Foto: Markus Schwarze
- hochgeladen von Bianca Marquardt
Buchholz. Bürgermeisterkandidat und Erster Stadtrat Dirk Hirsch hat in den vergangenen Wochen zahlreiche Unternehmen in den Buchholzer Gewerbegebieten und der Innenstadt besucht. Ziel der Besuche war es, sich ein umfassendes Bild von der aktuellen wirtschaftlichen Situation zu machen und die Anliegen sowie Bedarfe der örtlichen Betriebe aus erster Hand kennenzulernen.
Die Unternehmensbesuche machten zugleich die große Branchenvielfalt am Wirtschaftsstandort Buchholz deutlich. Vom Handwerk über den Handel und das Kfz-Gewerbe bis hin zu produzierenden Gewerbe, Logistik und modernen Dienstleistungsunternehmen verfügt die Stadt über eine breit aufgestellte Wirtschaftsstruktur. Diese Vielfalt macht Buchholz widerstandsfähig und trägt wesentlich zur wirtschaftlichen Stärke der Stadt bei. Sie spiegelt sich auch in den stabilen Gewerbesteuereinnahmen wider, die eine wichtige Grundlage für Investitionen in Infrastruktur, Bildung, Kultur und das gesellschaftliche Leben bilden.
Gerade der Mittelstand und das Handwerk bilden das Rückgrat der deutschen Volkswirtschaft. Sie schaffen den Großteil der Arbeits- und Ausbildungsplätze, stehen für Innovation, regionale Wertschöpfung und wirtschaftliche Stabilität – auch in Buchholz.
Viele der örtlichen Unternehmen engagieren sich zudem auch sozial in der Stadt und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Gemeinwohl. Ob durch Sponsoring für Vereine, Unterstützung von Veranstaltungen oder die Förderung von Projekten – die Betriebe übernehmen Verantwortung weit über ihr eigentliches Geschäft hinaus und stärken so das gesellschaftliche Miteinander in Buchholz.
Ein weiterer wichtiger Baustein für die wirtschaftliche Zukunft Buchholz’ ist der Technologie- und Innovationspark. Er bietet die Chance, innovative Unternehmen, Start-ups und technologieorientierte Betriebe in Buchholz anzusiedeln, neue Arbeitsplätze zu schaffen und die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung zu stärken. Damit könnte Buchholz sein Profil als moderner und zukunftsorientierter Wirtschaftsstandort weiter schärfen und zusätzliche Impulse für Wertschöpfung und Fachkräftebindung setzen.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen Themen wie Fachkräftemangel, Bürokratieabbau, Verkehrs- und Infrastrukturfragen sowie die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Buchholz. Hirsch betonte, dass ein regelmäßiger Austausch zwischen Verwaltung, Politik und Unternehmen eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche Stadtentwicklung sei.
„Unsere Unternehmen schaffen Arbeitsplätze, bilden aus und tragen maßgeblich zur wirtschaftlichen Stärke Buchholz’ bei. Deshalb ist es wichtig, ihre Herausforderungen zu kennen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Wer die Zukunft unserer Stadt gestalten will, muss wissen, was unsere Betriebe bewegt“, so Hirsch.
Ein Schwerpunkt seines Wahlprogramms ist die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze in Buchholz. "Noch immer pendeln viele Menschen aus, insbesondere nach Hamburg, obwohl sie in Buchholz wohnen. Dieses Potenzial müsse besser genutzt werden."
Die Unternehmer nutzten die Gelegenheit, ihre Erfahrungen aus dem Betriebsalltag zu schildern und konkrete Anregungen für die zukünftige Entwicklung der Stadt zu geben. Der Bürgermeisterkandidat kündigte an, den Dialog mit der heimischen Wirtschaft auch künftig fortsetzen zu wollen.
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Redakteur:Bianca Marquardt aus Tostedt |
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