Parkgebühren für PKW bleiben unverändert
Die Stadt Buchholz eröffnet Wohnmobilstellplatz und sucht Lösung für Toilettenfrage
- Für PKW bleiben die Parkgebühren in Buchholz unverändert.
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Die Parkgebühren für PKW an den Parkscheinautomaten der Stadt Buchholz bleiben unverändert. Das hat eine Sitzung des Bauausschusses am vergangenen Mittwoch ergeben. Trotz einer generellen Änderung der Parkautomatengebühren werden die Preise nicht erhöht, die Änderung bezieht sich lediglich auf den neuen Automaten für Wohnmobile, der bis Ende April im Holzweg nahe der NordHeideHalle in Betrieb genommen werden soll.
Fünfzehn Euro für einen Tag Buchholz
Hier entsteht für rund 130.000 Euro der erste von der Stadt betriebene Stellplatz für Wohnmobilfahrer. Etwa 80 Prozent der Kosten übernimmt das Land Niedersachsen durch einen Fördertopf für regionale Landesentwicklung, den Rest bezahlt die Stadt.
Wenn der Platz für insgesamt sechs der rollenden Ferienquartiere eröffnet wird, sollen die Besucher fünfzehn Euro pro Tag in den Automaten werfen. Strom und Frischwasser bekommen sie aus den beiden von den Stadtwerken bereitgestellten Säulen gegen Bezahlung, ihr Abwasser aus der Dusche und Spüle, das so genannte Grauwasser, können sie kostenlos entsorgen. Chemietoiletten dürfen auf dem neuen Stellplatz allerdings nicht entleert werden, die Stadt möchte sich den Aufwand ersparen.
Gebühren im mittleren Bereich
"Mit 15 Euro Gebühren liegen wir im mittleren Bereich" meint Matthias Krohn, Abteilungsleiter der Buchholzer Verkehrsbehörde und selbst begeisterter Wohnmobilbesitzer. Als Gegenleistung, erklärt Krohn, stelle die Stadt den Platz zur Verfügung, sorge für leere Mülleimer, mähe den Rasen und sehe nach dem Rechten.
Bernhard Unger, Ortsbürgermeister von Holm-Seppensen, weist darauf hin, dass Wohnmobilplätze auch immer die Wirtschaft belebten und eine Investition in den Einzelhandel und in die Gastronomie mit sich brächten. "Normalerweise müssten wir viel mehr davon haben." Es bleibt also spannend, ob die Stadt Buchholz ihr Angebot für Wohnmobilurlauber künftig erweitert.
Öffentliche Toiletten sind noch nicht vom Tisch
Ein weiteres Thema der Bauausschusssitzung waren die von der FDP-Fraktion ins Spiel gebrachten Litfaßsäulentoiletten für die Buchholzer Innenstadt. Dazu hatte die FDP Anfang Februar einen Antrag gestellt, das WOCHENBLATT berichtete.
Doch die runden WC-Häuschen sind nicht barrierefrei und damit keine Lösung für den Mangel an öffentlichen Örtchen. „Bei den Toiletten müssen wir am Ball bleiben, weil die Bevölkerung das auch möchte“, betont Ausschussmitglied Ingmar Schmidt von der FDP. Das Bereitstellen weiterer von der Stadt betriebener öffentlicher Toiletten ist damit noch nicht vom Tisch.
Redakteur:Silke König aus Rosengarten |
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