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Ohne Papier das Rezept einlösen
Apotheken in Deutschland bieten das E-Rezept bereits an

In der Apotheke sind die Daten des E-Rezepts sofort abrufbar
  • In der Apotheke sind die Daten des E-Rezepts sofort abrufbar
  • Foto: ABDA
  • hochgeladen von Axel-Holger Haase

Wenn die Ärztin oder der Arzt dem Patienten ein Medikament verschreibt, erhält er ein Rezept auf Papier, das er in einer Apotheke seiner Wahl einlösen kann. Künftig werden die rosa Papierrezepte zunächst um das E-Rezept ergänzt und dann sukzessive ersetzt. Der Arzt stellt seinem Patienten dann also ein digitales Rezept für die benötigten Medikamente aus.
Ab sofort kann der Patient dank des E-Rezeptes auch verschreibungspflichtige Medikamente digital und somit noch unkomplizierter in der Apotheke bestellen, denn der Informationsaustausch zwischen Arzt, Patient, Apotheke und Krankenkasse erfolgt komplett elektronisch. Die Papierversion eines Rezepts wird dann nicht mehr benötigt. Zahlreiche Apotheken und Ärzte haben dafür bereits die technischen Vorrausetzungen geschaffen. Am besten ist es, den Arzt und die Apotheke seines Vertrauens zu kontaktieren, ob diese papierlose Möglichkeit besteht. Dann steht der Einlösung des E-Rezepts nichts im Wege.
Aber keine Sorge: Auf die persönliche Beratung in der vertrauten Apotheke muss auch dann nicht verzichtet werden. Mit dem E-Rezept erhält der Patient eine persönlicher Beratung, wenn er die verschriebenen Medikamente in der Apotheke abholt.
Das Bundesgesundheitsministerium hat im Zuge zahlreicher Neuerungen im Gesundheitswesen das Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) auf den Weg gebracht, das unter anderem auch die Einführung des E-Rezepts vorsieht. Nach dem GSAV erhalten Patienten bei zukünftigen Arztbesuchen das E-Rezept in Form eines sicheren Codes auf das Smartphone. In diesem Code speichert der Arzt alle wichtigen Informationen und die verschriebenen Medikamente. Auf diesen Code hat nur der Patient persönlich Zugriff. Der Patient allein bestimmt, wo und wie er sein E-Rezept einlösen möchte. Und das geht natürlich entweder direkt vor Ort in der Lieblingsapotheke oder dem Online-Portal der Apotheke.
Mit der Zulassung des ersten E-Health-Konnektors und der Ausstellung von Heilberufsausweisen und Institutionenkarten haben die knapp 19.000 Apotheken in Deutschland begonnen, sich an die bundeseinheitliche Telematik-Infrastruktur (TI) anzuschließen. Über die Verbindung mit dem sicheren Datennetz können Apotheken auf Wunsch der Patienten den elektronischen Medikationsplan auf der Gesundheitskarte aktualisieren.
Die Apotheken können mit der Technik arzneimittelbezogene Informationen in der elektronischen Patientenakte hinterlegen und flächendeckend elektronische Rezepte empfangen und bearbeiten. „Betriebsintern sind Apotheken schon längst hoch digitalisiert und an zahlreiche Datennetze angeschlossen. Nun wird endlich auch der sichere Austausch von Informationen mit anderen Leistungserbringern möglich sein. Das kann, soll und wird die Versorgung der Patienten maßgeblich erleichtern und verbessern“, sagt Fritz Becker, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV).

Autor:

Axel-Holger Haase aus Buchholz

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