Neues A-Team ist DM-Vierter

Das A-Team von Blau-Weiss Buchholz mit seinen Trainern in der Stadthalle von Bremerhaven
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Insgesamt neun Teams aus ganz Deutschland hatten sich um die nationale Krone beworben, darunter auch das BW-Team, das im Jahr 2019 in anderer Besetzung eine Bronzemedaille geholt hatte. Danach kam Corona und ein enormer personeller Umbruch im Buchholzer A-Team. Von der damaligen Besetzung sind nur noch vier Tänzer und Tänzerinnen geblieben. Im neuen Team befinden sich zwölf Neuzugänge, die noch nie an einer DM teilgenommen haben. Mit der erst 15-jährigen Inga Matura, Jelle Böttcher, Mia Neumann und Emma Winkler (alle 17) sind einige Tänzerinnen im Kader, die wenig Formationserfahrung haben.

"Wie sie mit dem Druck einer Deutschen Meisterschaft umgehen, war im Voraus schwer abzusehen", erklärt Blau-Weiss-Cheftrainerin Franziska Becker. "Wichtig war uns, eine zukunftsorientierte Mannschaft aufzustellen, die im Kern das Potential hat, sich noch enorm weiterzuentwickeln."

Inhaltlich, aber auch optisch, hat sich im neuen BW-Team einiges verändert: Die Musik wurde neu abgemischt, das Konzept komplett überarbeitet und mit einem neuen Look versehen. Trotz der vielen Neuzugänge im Team wurde seitens der Trainer bewusst entschieden, den Anspruch nicht runterzuschrauben: Im Gegenteil, das Konzept „Million Voices“ hat sogar noch an Dynamik dazu gewonnen und verlangte den Tänzern im Vorfeld auch mit viel Athletiktraining einiges ab.

„Wir hätten an vielen Stellen auf Nummer sicher gehen können. Das haben wir aber nicht gemacht, weil das für uns ein zu großer Rückschritt gewesen wäre", betont Trainer Christopher Voigt: "Das kam sehr gut an. Schon in der Vorrunde der deutschen Meisterschaft konnte die Mannschaft eine gute Leistung abrufen, die sie dann in der Zwischenrunde am Abend noch einmal zu steigern wusste. „Das wir konzeptionell und vom Schwierigkeitsgrad in das Finale gehören war mir von vorneherein klar, aber dass die Nerven an der entscheidenden Stelle auch halten und das Ding nicht auseinander bricht war für uns wirklich eine Mammutaufgabe, die das Team im Turnier hervorragend gemeistert hat.“, lobt Franziska Becker.Nach guten Leistungen in Vor- und Zwischenrunde erreichte Buchholz das Finale der vier besten Formationen. Dort kam es zum Aufeinandertreffen der vier dominierenden Teams der letzten Jahre. Der Grün Gold Club Bremen zeigte sich gewohnt souverän und top austrainiert und holte den Sieg mit 34,23 Punkten. Auch die Velberter Mannschaft von Astrid Kallrath wusste mit ihrer Choreographie „No Limit“ zu überzeugen und lag mit 33,11 nur knapp hinter Bremen. Dritter wurde Gastgeber Bremerhaven hatte sich mit ihrer neuen Choreographie „Time Machine“ vorgenommen, die Velberter von Platz zwei zu verdrängen. Aber auch hier hat es nicht gereicht um das Ticket zur WM zu lösen und sich vor das Team des 1. TSZ Velbert zu setzen. Die TSG Bremerhaven errang mit 30,96 Punktenmit deutlichem Abstand zu Velbert den dritten Platz.

Die Buchholzer konnten im Finale im Grunde frei auftanzen. Da alle drei gegnerischen Mannschaften mit personell gefestigen Teams aus 2019 an den Start gingen, rechneten sich die Buchholzer nicht unbedingt aus, in der Höhle des Löwen des direkten Konkurrenten Bremerhaven direkt eine Bronzemedaille zu holen.

Trotz allem war der Finaldurchgang für die Buchholzer der Beste des Tages - und zwar bis zum Ende der schwierigen Choreographie, in der allerdings der Fokus und die Spannung in der letzten Pirouette gleich auf zwei Positionen verloren ging. Trotzdem holten die Buchholzer 29,48 Punkte und lagen damit als Vierter nur 1,5 Punkte hinter Bremerhaven."Wir sind erstmal zufrieden. Die Mannschaft hat ihre Feuertaufe bestanden, das überarbeitete Konzept kam super an und wir nehmen die Fehler, die passiert sind, als Ansporn mit ins Training", resümierte Franziska Becker. "Bei uns ist noch viel Luft nach oben. Wenn wir jetzt im Akkord weiterackern, könnten wir schon in der Bundesliga wieder ganz vorne angreifen. Wir schließen mit dem neu formierten Team da an, wo wir aufgehört haben. Das war eine Mammutaufgabe und für uns quasi eine Meisterleistung. Jetzt kann diese Mannschaft anfangen zu wachsen.“ Die Deutsche Meisterschaft in Bremerhaven ging mit einem Paukenschlag zu Ende, nachdem die Trainerin des 1. TSZ Velbert, Astrid Kallrath ihren Rücktritt bekannt gab. Damit wird die gesamte Velberter Mannschaft auch nicht auf der Weltmeisterschaft (18. Dezember in Bremen) antreten. Nachrücker wird voraussichtlich die TSG Bremerhaven sein. Dazu Franziska Becker: „Da geht eine Ikone des Sports und hinterlässt erstmal eine Riesenlücke. Wir stehen mit unserem Nachwuchs bereit. 2022 werden wir alles daran setzten den dann vakanten Vizemeistertitel zu holen und uns endgültig an die Spitze des deutschen Formationssports zu tanzen. Mit Arno Reglitzky und seinem Vorstandsteam von Blau-Weiss haben wir optimale Förderung und fantastische Trainingsbedingungen die in unserem Spitzensport notwendig sind."

Autor:

Roman Cebulok aus Buchholz

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