Die Sparkasse Harburg-Buxtehude auf dem Weg in die Zukunft

Der Vorstand der Sparkasse Harburg-Buxtehude (v.li.): Andreas Sommer (Vorstandsvorsitzender), Sonja Hausmann (Vorstandsmitglied) und Gerhard Oestreich (Vorstandsvertreter)
  • Der Vorstand der Sparkasse Harburg-Buxtehude (v.li.): Andreas Sommer (Vorstandsvorsitzender), Sonja Hausmann (Vorstandsmitglied) und Gerhard Oestreich (Vorstandsvertreter)
  • Foto: Sparkasse Harburg-Buxtehude
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ah. Landkreis. Das Jahr 2018 ist ein Besonderes in der Geschichte der Sparkasse Harburg-Buxtehude: Zunächst wurde im Jubiläumsjahr der langjährige Vorstandsvorsitzende Heinz Lüers verabschiedet, Andreas Sommer übernahm sein Amt. Darauf folgten im Landkreis Harburg und im Landkreis Stade die regionalen Feiern zum 175. Jubiläum. Und mit Sonja Hausmann rückte zum ersten Mal eine Frau in den Vorstand der Sparkasse Harburg-Buxtehude auf. Zudem rüstet sich das Finanzinstitut mit der Eröffnung der "Filiale der Zukunft" für die Herausforderungen der kommenden Zeit. WOCHENBLATT-PR-Redaktionsleiter Axel-Holger Haase sprach mit Vorstandsvorsitzendem Andreas Sommer und Vorständin Sonja Hausmann.
WOCHENBLATT: Die Digitalisierung schreitet in allen täglichen Belangen immer weiter voran. Wie sieht die Sparkasse ihren Weg in die Zukunft?
Andreas Sommer: Eine Kernfrage steht für uns im Mittelpunkt: Wie hat sich das Kundenverhalten in den vergangenen Jahren verändert? Und welche weiteren Anforderungen stellt der Kunde zukünftig an sein Finanzinstitut? Fakt ist, dass sich die Welt mit der Entwicklung der Technik ständig verändert. Durch regelmäßige Kundenbefragungen, so auch wieder in 2019, erfahren wir die aktuellen und zukünftigen Bedürfnisse unserer Kunden und richten uns daran entsprechend aus. Und das Smartphone, das sich ständig weiterentwickelt und neue technische Möglichkeiten bietet, wird von 57 Millionen Deutschen genutzt. Damit ändert sich dementsprechend das Kundenverhalten in Finanzangelegenheiten.
WOCHENBLATT: Verdrängt das Internet die Filialen?
Andreas Sommer: Als Sparkasse bieten wir unseren Kunden eine große Bandbreite an Servicemöglichkeiten. Die ältere Generation nutzt gerne noch die Filiale, die jungen Leute wachsen mit dem Smartphone und dessen technischen Möglichkeiten auf. Die Sparkasse wählt daher einen Mittelweg: Nur Internet geht nicht, und nur Filialen - obwohl wir flächenmäßig gut aufgestellt sind - geht auch nicht. Wir führen beides zusammen. Wir bieten den Kunden die Möglichkeit, bequem und zu jeder Zeit mit uns zu kommunizieren. Und wenn der persönliche Kontakt gewünscht ist, sind wir natürlich vor Ort jederzeit erreichbar. Das ist der Gedanke der Beratungscenter. Mit diesen verbinden wir persönliche Präsenz mit der digitalen Welt.
WOCHENBLATT: Frau Hausmann, welches sind Ihre Hauptaufgaben?
Sonja Hausmmann: Ich bin unter anderem für den Vertrieb, also zum Beispiel für alle Beratungs- und Kompetenzcenter, verantwortlich. Ich habe hier ein sehr gut bestelltes Feld übernommen. Ganz besonders gefällt mir das neue Beratungscenter in Buchholz. Dort erlebt man unsere Sparkasse auf eine völlig neue, überraschende Art und Weise. Wir haben seit der Eröffnung viel positive Resonanz von unseren Kunden aber auch von Neukunden und Besuchern erhalten.
WOCHENBLATT: Wie sieht Ihr Resümee einer Sparkasse aus, die ihr 175-jähriges Bestehen begeht?
Sonja Hausmann: Das Bewährte steht im Vordergrund - für uns und unsere Kunden. Ganzheitliche Beratung und fachliches Können sind dabei der Motor unseres Erfolges. Denn aus unserer Nähe zum Kunden wächst Vertrauen. Ich habe in meinem Berufsleben immer Kunden beraten und betreut - und das nie sein lassen. Es macht Spaß, mit Menschen zu arbeiten. Motivation und Erfolg sind wichtig, um auch in der Zukunft gut arbeiten zu können.
WOCHENBLATT: Sie erwähnten die ganzheitliche Beratung. Wie kann diese auch in Zukunft effektiv umgesetzt werden?
Sonja Hausmann: Die Frage der Sparkasse ist: Wie erreichen wir die Kinder, die Jugendlichen, die jungen Familien - ohne die älteren Menschen zu vernachlässigen? Aber auch die Geschäftskunden verändern sich: Da sitzt nicht mehr ausschließlich der Unternehmer vor uns, der als Handwerker sein Unternehmen gegründet und erfolgreich vergrößert hat. Die Unternehmer kommen heute auch mit anderen Erwartungen und anderem Know-how, z. B. rund um die Digitalisierung, bei uns in die Beratung. Darauf reagieren wir als modernes Finanzinstitut natürlich.
WOCHENBLATT: Die Suche nach dem idealen Konzept hat das Ziel, Kunden zu finden, um mit ihm Geschäfte zu machen. Gibt es neben den klassischen Finanzdienstleistungen weitere Geschäftsfelder?
Andreas Sommer: Viele unserer Kunden wissen nicht, welche Dienstleistungen wir als Allfinanzdienstleister offerieren. Wir werden auch weiterhin kommunizieren, dass wir im Verbund mit unseren Partnern z. B. auch Versicherungen anbieten. Das Thema Altersvorsorge spielt eine wichtige Rolle. Auch die kompletten Sachversicherungen befinden sich in unserem Portfolio - sowohl für Geschäfts- als auch für Privatkunden.
WOCHENBLATT: Wie sieht die ideale Kombination zwischen Internet und Filale aus?
Andreas Sommer: Wir sind für unsere Kunden in den Beratungscentern immer da, wenn sie es möchten. Vermögensberater, Baufinanzierungsexperten und Firmenkundenbetreuer helfen kompetent weiter.
WOCHENBLATT: Frau Hausmann, Herr Sommer, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Autor:

Axel-Holger Haase aus Buchholz

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