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Großbrand im Hamburger Hafen – Lachgas-Explosionen, Verletzte und A1 gesperrt
- Symbolbild
- Foto: unsplah.com
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Der Großbrand in einer Lagerhalle im Hamburger Hafen hat sich zu einem Inferno entwickelt. Grund waren explodierende Gasflaschen mit Lachgas (Distickstoffmonoxid), das als Brandbeschleuniger wirkte. Die Löscharbeiten dauern weiterhin an.
Mehrere Verletzte durch Explosionen
Immer wieder kam es zu Detonationen. Metallteile wurden hunderte Meter weit geschleudert, beschädigten Feuerwehrfahrzeuge und verletzten Menschen.
- Drei Personen wurden verletzt
Eine davon lebensgefährlich, eine schwer
Auch Autofahrer auf der Autobahn A1 bei Hamburg wurden von Trümmern getroffen
A1 bei Hamburg gesperrt – Verkehrschaos
Die Polizei sperrte die A1 in beide Richtungen. Der Verkehr staute sich kilometerweit zurück. Zudem wurde ein Sperrbereich von 400 Metern um die Lagerhalle eingerichtet.
Feuerwehr mit 320 Kräften im Einsatz
Rund 320 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst bekämpften das Feuer. Zunächst war ein direkter Löschangriff unmöglich. Einsatzleiter ordneten den Rückzug an, da immer neue Gasflaschen explodierten.
Mit Wasserwerfern, Räumpanzern, Drohnen und dem Löschboot „Prag“ gelang es, die Flammen Stück für Stück einzudämmen.
Dach eingestürzt – THW will Halle einreißen
Das Dach der Lagerhalle in der Müggenburger Straße (Hamburg-Veddel) stürzte in der Nacht ein. Am Dienstagmorgen will das Technische Hilfswerk (THW) Teile des Gebäudes abreißen, um an die Glutnester zu gelangen.
Warnung an Anwohner
Die Feuerwehr ruft Anwohner im Hamburger Hafenbereich auf:
Fenster und Türen geschlossen halten!
Hamburg/Veddel – Über dem Hamburger Hafen hängt seit Montagnachmittag eine gewaltige Rauchwolke. Ursache ist ein Großbrand in einer Lagerhalle an der Müggenburger Straße im Stadtteil Veddel. Immer wieder kommt es zu Explosionen. Die Autobahn A1 wurde zwischen Norderelbbrücken und Moorfleet in beide Richtungen voll gesperrt.
Feuerwehr im Großeinsatz – Trümmerteile fliegen durch die Luft
Gegen 15.30 Uhr wurde der Brand der Feuerwehr gemeldet. In der Lagerhalle soll ein Fahrzeug in Flammen stehen. Offenbar explodieren immer wieder gelagerte Gasflaschen. Einsatzkräfte berichten, dass durch die Explosionen Metallteile Hunderte Meter weit geschleudert wurden – sogar ein Einsatzfahrzeug soll bereits getroffen worden sein.
Die Feuerwehr Hamburg ist mit mehreren Löschzügen vor Ort, konnte aber zunächst nicht zum Brandherd vordringen. Grund: akute Gefahr durch herumfliegende Trümmer.
A1 gesperrt – Verkehrsbehinderungen in ganz Hamburg möglich
Die Polizei hat die Autobahn A1 in Höhe Hamburg-Veddel vorsorglich gesperrt. Die Trümmerteile stellen eine erhebliche Gefahr dar. Augenzeugen berichten, dass einzelne Trümmerteile sogar fahrende Autos getroffen haben sollen. Der Verkehr wird weiträumig umgeleitet. Staus und Verzögerungen sind zu erwarten.
Eine Hundertschaft der Polizei soll den Hafenbereich abriegeln.
Auf der A1 stockt der Verkehr zwischen Maschener Kreuz und dem Dreieck Norderelbe auf einer Länge von zwölf Kilometern. In der Gegenrichtung sind es zwischen Hamburg-Öjendorf und Billstedt zwei Kilometer.
Auch auf der Autobahn A7 staut sich der Verkehr vor dem Elbtunnel in Richtung Norden auf vier Kilometer, in Richtung Süden auf fünf Kilometer.
Bevölkerung in Hamburg-Veddel, Moorfleet und Bergedorf gewarnt
Die Feuerwehr hat eine offizielle Warnmeldung herausgegeben: Die Rauchgase des Großbrandes ziehen in südöstliche Richtung – betroffen sind insbesondere die Stadtteile Veddel, Moorfleet und Bergedorf.
Alle Anwohner:innen werden dringend gebeten:
- Fenster und Türen geschlossen zu halten
- Lüftungen und Klimaanlagen auszuschalten
- den Bereich großräumig zu meiden
- Zufahrtswege für Einsatzfahrzeuge freizuhalten
- Lage bleibt angespannt – weitere Explosionen nicht ausgeschlossen
Der Brand ist weiterhin nicht unter Kontrolle. Die Einsatzkräfte gehen davon aus, dass weitere Explosionen möglich sind. Über die Plattform X (ehemals Twitter) informiert die Hamburger Polizei laufend über die Entwicklungen vor Ort.
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Redakteur:Online Redaktion aus Buxtehude |
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