Karma lässt grüßen
Dreiste Falschparkerin fährt sich auf WOCHENBLATT-Parkplatz fest
- Nicht zu übersehen: Das Schild am Parkplatz weist darauf hin, dass auf diesem Parkplatz nur Mieter parken dürfen
- hochgeladen von Nicola Dultz
Man könnte meinen, auf der Wiese am WOCHENBLATT-Parkplatz hätten Wildschweine gewütet. Tatsächlich war es jedoch ein einzelnes Fahrzeug, das die nach der langen Schneephase aufgeweichte Grünfläche stark beschädigte – und damit für erheblichen Ärger sorgte. Am Ende spielte dabei wohl auch das Karma eine Rolle.
Direkt an der Zufahrt weist ein Schild darauf hin, dass der Parkplatz ausschließlich den Mietern des Hauses vorbehalten ist. Auch ein mündlicher Hinweis von WOCHENBLATT-Mitarbeitern, dass sämtliche Stellplätze reserviert seien, änderte nichts an der Entscheidung einer Autofahrerin mit Bremervörder Kennzeichen. „Dann holen Sie doch einen Abschleppwagen“, entgegnete sie – parkte ihr Fahrzeug auf der Wiese neben dem Parkplatz und verließ das Gelände.
Als sie zurückkehrte, kam es erneut zu einer verbalen Auseinandersetzung. Die Fahrerin kündigte an, die Polizei einschalten zu wollen. Kurz darauf versuchte sie, ihr Fahrzeug von der inzwischen stark aufgeweichten Fläche zu bewegen. Doch die Räder drehten durch und gruben sich immer tiefer in den schlammigen Boden ein. Die Wiese wurde dabei erheblich in Mitleidenschaft gezogen.
Nach mehreren erfolglosen Versuchen blieb das Fahrzeug zunächst stehen. Zwei Stunden später erschien ein junger Mann mit einem Firmenfahrzeug eines Gartenbauunternehmens, um Hilfe zu leisten. Auch bei diesem Versuch wurde weiterer Schlamm auf den Parkplatz und angrenzende Fahrzeuge geschleudert. Immerhin erhielt eine betroffene Autobesitzerin die Kosten für eine Autowäsche erstattet. Für die weiteren verschmutzten Fahrzeuge sah sich die Verursacherin jedoch nicht verantwortlich.
Nach mehreren Anläufen gelang es schließlich, das festgefahrene Auto zurück auf festen Untergrund zu bringen. Die Fahrerin weigerte sich, ihre Personalien anzugeben und entfernte sich, ohne sich um die weitere Schadensregulierung zu kümmern.
Am Ende bleibt festzuhalten: Wer Hinweise ignoriert und Warnungen in den Wind schlägt, wird mitunter schneller von den eigenen Entscheidungen eingeholt, als gedacht – manchmal wirkt Karma eben ganz praktisch. Abgesehen davon, dass die Verursacherin nicht nur Zeit verloren hat, wird sie auch für den von ihr verursachten Schaden aufkommen müssen– das erfährt sie dann per Post.
Redakteur:Nicola Dultz aus Buxtehude |
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