Weichen für die Zukunft gestellt
Rat in Buxtehude beschließt Stadtentwicklungskonzept ISEK
- Sitzungsort: das Stadthaus in Buxtehude
- hochgeladen von Nicola Dultz
Die Hansestadt Buxtehude hat einen wichtigen Schritt für ihre zukünftige Entwicklung gemacht: Der Rat verabschiedete das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) bei zwei Enthaltungen einstimmig. Damit verfügt die Stadt erstmals über einen verbindlichen strategischen Rahmen für die zukünftige räumliche und fachübergreifende Stadtentwicklung.
Das ISEK soll künftig als Grundlage für Planungen, Projekte und Förderanträge dienen. Gleichzeitig wurde die Verwaltung beauftragt, die im Konzept festgelegten Handlungsfelder und priorisierten Maßnahmen schrittweise umzusetzen und regelmäßig gemeinsam mit dem Rat weiterzuentwickeln.
Umfangreicher Beteiligungsprozess über viele Monate
Bereits im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umweltschutz (ASUK) war das Konzept kurz zuvor noch einmal intensiv beraten worden. Auf Antrag der Grünen wurde die Beschlussvorlage dahingehend ergänzt, dass die im ISEK definierten Handlungsfelder und priorisierten Maßnahmen "in fortlaufender Abstimmung mit dem Rat der Hansestadt Buxtehude" schrittweise umgesetzt werden sollen. Alle anderen anwesenden Fraktionen stimmten der Ergänzung einstimmig zu.
Bahnbrechendes geschaffen
In der Ratssitzung sprach der Ausschussvorsitzende und CDU-Fraktionsvorsitzende Olaf Riesterer von einem bedeutenden Meilenstein für die Stadtentwicklung in Buxtehude. „Damit hat die Hansestadt Bahnbrechendes geschafft“, erklärte Riesterer. Mit dem ISEK verfüge Buxtehude nun über eine räumlich strukturierte Datengrundlage, die künftig eine belastbare Umsetzung in unterschiedlichen Themenfeldern ermögliche – von Wohnraum bis hin zu Bewegungs- und Freizeitangeboten.
Riesterer erinnerte zudem an den umfangreichen Beteiligungsprozess, der bereits im August 2024 mit einem Auftaktforum begonnen hatte. Insgesamt gab es laut Riesterer 26 verschiedene ISEK-Arbeitsgruppen, neun Projektgruppen sowie zahlreiche Abstimmungsrunden und Beteiligungsformate.
Sein ausdrücklicher Dank galt allen Beteiligten sowie insbesondere Stadtbaurätin Michaela Springhorn.
Flächen in Buxtehude sinnvoll nutzen
Auch Gerrit Steffens (SPD) begrüßte den Beschluss und schloss sich dem Dank an die Beteiligten an. Gleichzeitig machte er deutlich, wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang mit den begrenzt vorhandenen Flächen in Buxtehude sei. Zugleich betonte er, dass das ISEK zwar einen wichtigen Rahmen vorgebe, die konkrete Umsetzung jedoch Aufgabe der Stadt, die Ausgestaltung Aufgabe der Politik und der Öffentlichkeit bleibe.
Wichtiges Instrument für Entscheidungen
Auch Ulrich Felgentreu von den Grünen bewertet das Stadtentwicklungskonzept positiv. Aus seiner Sicht bietet das ISEK künftig eine wichtige Grundlage, um Entscheidungen besser einschätzen zu können.
Felgentreu bezeichnete das Konzept als „tolles Instrument“ und als gute Möglichkeit, Auswirkungen von Entscheidungen frühzeitig abschätzen zu können.
Redakteur:Nicola Dultz aus Buxtehude |
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