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Digitaler Nachlass: Was mit unseren Daten und Konten nach dem Tod passiert

Foto: Foto von Growtika auf Unsplash

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Service

Fördermitglieder für das Ehrenamt gesucht
DRK Stade startet Haustüraktion

Der DRK-Kreisverband Stade startet am Montag, 24. August eine Informationsaktion zur Fördermitgliedschaft. Bis zum Samstag, 3. Oktober sind geschulte Botschafterinnen und Botschafter in verschiedenen Gemeinden und Städten im Landkreis Stade unterwegs. Sie sprechen Bürgerinnen und Bürger an der Haustür an und informieren über die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes sowie über die Möglichkeit, diese regelmäßig als Fördermitglied zu unterstützen. Wer klingelt – und wie erkennt man echte...

Service

Schulbegleitung 2026: Einzelbegleitung abschaffen
Pooling einführen???

# Schulbegleitung 2026: Einzelbegleitung abschaffen – Pooling einführen? **Inklusion darf nicht auf Kosten der Kinder gehen.** Die Diskussion um die Zukunft der Schulbegleitung nimmt 2026 deutlich an Fahrt auf. Besonders in Niedersachsen und Schleswig-Holstein wird über sogenannte **Pooling-Modelle** diskutiert beziehungsweise werden entsprechende Modelle bereits erprobt. Dabei geht es um eine grundsätzliche Veränderung: Statt einer festen Schulbegleitung, die sich überwiegend um ein bestimmtes...

Blaulicht

Blaulicht
Körperverletzung durch Unbekannten am Autoscooter

Am Wochenende fand in Drage das jährliche Fest "Elbe brennt" statt. Die Veranstaltung verlief friedlich. Es kam am Samstagabend im Bereich des Autoscooters allerdings zu einer Körperverletzung. Hierbei schlug eine bislang unbekannte männliche Person einem Jugendlichen in den Nacken und gegen den Hals.

Politik
Bürgermeisterrunde auf der Bühne (v. li.): Emily Weede (Seevetal), Dr. Jens Bülthuis (Bispingen), Thomas Kaiser (Toppenstedt), Jörg Kraus (Gödenstorf), Moderator Reinhard Crasemann, Horst Günter Jagau (Garlstorf) und Olaf Muus (Samtgemeinde Hanstedt) | Foto: ce
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Deutliche Absage an Bahn-Neubaustrecke
Über 1.000 Besucher bei "Alpha-E"-Kundgebung in Salzhausen

Mehr als 1.000 Teilnehmer, darunter zahlreiche Familien, haben am Sonntag auf der Familienkundgebung „Wir wählen Alpha-E – Gemeinsam auf dem richtigen Gleis“ der Samtgemeinde Salzhausen ein unübersehbares Signal gesetzt: Die Region wehrt sich vehement gegen die von der Deutschen Bahn geplante Neubaustrecke, fordert stattdessen den effizienten und zeitnahen Ausbau der Bestandsstrecken nach dem Alpha-E Konzept und erwartet, dass ihre Stimme in Berlin gehört wird. Anlässlich der anstehenden...

Service

Hier wird geblitzt
Die Blitzer-Standorte in dieser Woche im Landkreis Stade

Achtung, Blitzer: Im Landkreis Stade sind in der Kalenderwoche 34 (Montag, 17. August bis Sonntag, 23. August) wieder überall die mobilen Messfahrzeuge im Einsatz. Tempokontrollen kann es jederzeit im Kreisgebiet geben. Das WOCHENBLATT gibt einen Überblick, wo in den kommenden Tagen wahrscheinlich geblitzt wird. Wichtig: Die drei semistationären Blitzer-Anhänger sind wie gewohnt nicht Teil der Übersicht. Der Rat der Redaktion: Lieber einen Gang zurückschalten, Fuß vom Gas nehmen – und sicher...

Service

Vom 19. bis 24. August
Winsener Eckermannpark wird wegen Stadtwerke-Jubiläum geschlossen

Anlässlich des Festes zum 100-jährigen Jubiläum der Winsener Stadtwerke im Naturbad wird der Eckermannpark vorübergehend für die öffentliche Nutzung geschlossen. Die Schließung beginnt am Mittwoch, 19. August, zur Mittagszeit und dauert voraussichtlich bis Montag, 24. August, ebenfalls mittags. Gleichzeitig lädt das Jubiläumsfest am Samstag, 22. August, ab 12.30 Uhr und am Sonntag, 23. August, ab 11.30 Uhr mit einem abwechslungsreichen Programm (www.stw-winsen.de/fest) zum Mitfeiern ein. An...

Panorama
Bei der Übergabe der Spende (v. li.): Thorsten Radde (KKI), Torge Fieritz, Udo Pagenkämper (KKI), Sven Görgens (KKI), Basti Prause und Jonas Bräuer | Foto: Axel-Holger Haase
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KinderKrebsInitiative Buchholz (KKI)
Klapprad-Tour brachte 10.000-Euro-Spende

"Es war einfach eine verrückte Idee von uns, die wir dann umgesetzt haben", sagt Basti Prause. Zusammen mit seinen beiden Freunden Torge Fieritz und Jonas Bräuer übergab er den Mitgliedern der KinderKrebsInitiative Buchholz e.V. (Holm-Seppensen/KKI) nun einen Spendenscheck in Höhe von 10.000 Euro. Wie kam dieser Betrag zusammen? Alle drei Freunde haben jeweils ein "DDR"-Klapprad. Nachdem sie bereits eine Tour nach Amsterdam unternommen hatten, wollten sie eine weitere Fahrradtour unternehmen....

Service

ADVANGERS öffnet am 10. Oktober in Buchholz
Von einer Familie für Familien

Überraschung gelungen! Auf knapp 2.800 Quadratmetern entsteht mit ADVANGERS direkt neben Piazza Bowling eine neue Indoor-Erlebniswelt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Henry Hotait und seine Familie bauen hier keinen klassischen Indoorspielplatz, sondern eine große Freizeitarena mit ganz unterschiedlichen Erlebnisbereichen: Blacklight Golf 2.0 – Next Generation, Lasertag, Archery Tag, Interactive Arena, Arcade und ein riesiger Playground – alles unter einem Dach. Ein Rundgang vor der...

Wirtschaft
Der Tunneldurchstich ist offiziell vollzogen (v.li.): Niedersachsens Energie- und Umweltminister Christian Meyer, Tennet-COO Ina Kamps und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther setzen den symbolischen Schlusspunkt | Foto: jd
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Meilenstein für die Stromautobahn SuedLink
Durchbruch unter der Elbe: Tunnelbohrer "Elsa" erreicht den Landkreis Stade

Was für ein Durchbruch für SuedLink: Die Elbe ist für die Stromautobahn vom windreichen Norden zu den Abnehmern im Süden kein Hindernis mehr. Auf einer Länge von 5,2 Kilometern hat sich die Tunnelbohrmaschine "Elsa" unter dem Fluss hindurchgebohrt – von Wewelsfleth in Schleswig-Holstein zur niedersächsischen Elbseite bei Wischhafen im Landkreis Stade. Am Montag wurde der erfolgreiche Tunneldurchstoß am Zielschacht groß gefeiert – mit einem regelrechten Medienauftrieb. Rund einen Kilometer...

Blaulicht
Das brennende Gras wurde gelöscht | Foto: Feuerwehr SG Hanstedt
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Samtgemeinde Hanstedt
Feuerwehren löschten Brände schnell / Appell der Feuerwehr

Samtgemeinde Hanstedt. Am vergangenen Freitag und Samstagmorgen, 14. und 15. August, waren die Freiwilligen Feuerwehren der Samtgemeinde Hanstedt bei insgesamt vier Einsatzstellen gefordert. Neben Vegetations- und Kleinbränden führten auch unklare Meldungen und Fehlalarme zu Alarmierungen der ehrenamtlichen Einsatzkräfte. Gegen Mittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Egestorf mit dem Einsatzstichwort „FW 1 – brennt Feld“ an die Landesstraße 213 am Ortsausgang Richtung Schätzendorf alarmiert. Vor...

Das Leben wird zunehmend digitaler – und damit auch das, was danach kommt. Immer mehr Menschen besitzen neben klassischen Nachlasswerten auch digitale Güter: E-Mail-Konten, Social-Media-Profile, Cloudspeicher, Streaming-Abos, Onlinebanking, PayPal-Konten und sogar Kryptowährungen. Doch was passiert mit diesen Daten und Diensten nach dem Tod? Wer darf darauf zugreifen, und wie kann man zu Lebzeiten vorsorgen?

Während Erbschaftsfragen bei Immobilien oder Bankkonten rechtlich klar geregelt sind, steckt der digitale Nachlass noch in einer Grauzone – auch emotional. Angehörige stehen oft vor der Aufgabe, Konten zu löschen, Verträge zu kündigen oder Zugänge wiederherzustellen. Gerade in ländlichen Regionen fehlt es häufig an Wissen und Ansprechpartnern, um mit dem digitalen Erbe umzugehen.

Zugang ist alles – doch wer bekommt ihn?

Ein zentrales Problem beim digitalen Nachlass ist der fehlende Zugriff: Viele Onlinekonten sind durch Zwei-Faktor-Authentifizierung , Passwörter oder biometrische Sperren geschützt.

Wenn keine Zugänge hinterlegt wurden, sind selbst nahe Angehörige machtlos. Auch juristisch ist der Zugriff nicht immer einfach – viele Plattformbetreiber sitzen im Ausland und haben eigene Regelwerke, was mit dem Nutzerkonto im Todesfall geschieht.

Das betrifft nicht nur Social-Media-Plattformen wie Facebook oder Instagram, sondern auch E-Mail-Postfächer, in denen sensible Informationen oder digitale Verträge gespeichert sein können. Ohne geregelten Zugriff gehen wichtige Daten unter Umständen verloren. Umso wichtiger ist es, schon zu Lebzeiten eine klare Regelung zu treffen – schriftlich, gut dokumentiert und am besten in Absprache mit einer Vertrauensperson.

Zwischen digitalem Testament und Vorsorgevollmacht

Die klassische Testamentserstellung berücksichtigt in vielen Fällen keine Onlinekonten oder digitalen Vermögenswerte. Doch genau hier setzen immer mehr Notariate, Seniorenbüros und Vorsorgeeinrichtungen an. In vielen Städten und Gemeinden – auch in kleineren Kommunen – bieten Beratungsstellen mittlerweile spezielle Informationen zur Verwaltung des digitalen Nachlasses an.

Empfohlen wird häufig ein sogenanntes digitales Testament: eine Liste mit allen wichtigen Konten, Zugängen und Wünschen im Todesfall. Diese kann handschriftlich oder elektronisch vorliegen – Hauptsache, sie ist zugänglich und klar verständlich. Auch Passwortmanager mit Notfallkontakt-Funktion werden zunehmend als Lösung empfohlen.

Ergänzend sinnvoll kann eine Vorsorgevollmacht sein, die ausdrücklich auch digitale Aspekte regelt. Sie erlaubt es einer Vertrauensperson, nach dem Tod oder bei Geschäftsunfähigkeit im digitalen Sinne handlungsfähig zu bleiben – also beispielsweise Profile zu löschen oder Verträge zu kündigen.

Umgang mit sozialen Netzwerken: Zwischen Gedenken und Privatsphäre

Plattformen wie Facebook, Instagram oder LinkedIn bieten inzwischen spezielle Funktionen für den Todesfall an – etwa Gedenkzustände oder die Möglichkeit zur vollständigen Löschung. Wer nicht rechtzeitig eine Nachlassregelung trifft, riskiert, dass Profile unangetastet bleiben oder von Unbefugten übernommen werden.

Ein häufiger Wunsch von Angehörigen ist es, Profile in digitale Gedenkorte umzuwandeln. Doch ohne Vorsorge ist dies nicht immer möglich. Auch hier hilft eine frühzeitige Regelung: Wer sich aktiv mit seinem digitalen Vermächtnis beschäftigt, kann bestimmen, was mit Bildern, Posts und Nachrichten geschehen soll – und damit nicht nur technische, sondern auch emotionale Hürden abbauen.

Kryptowährungen und digitale Zahlungsmittel: Vorsorge ist bares Geld wert

Besonders heikel wird es bei digitalen Vermögenswerten wie Bitcoin, Ethereum oder anderen Kryptowährungen. Anders als bei Bankkonten gibt es keine zentrale Stelle, die aufbewahrt oder Zugänge verwaltet. Die Wallet gehört allein dem Besitzer – ohne die dazugehörigen Zugangsdaten (Private Keys oder Seed-Phrases) sind die Werte nicht mehr wiederherstellbar.

Wer Kryptowährungen besitzt, sollte die Zugangsdaten sicher dokumentieren – denn ohne Zugriff auf Wallets bleibt digitales Vermögen oft für immer verschollen. Ein Krypto Wallet Vergleich kann helfen, die passende Lösung mit ausreichenden Backup-Funktionen zu finden.

Wichtig ist, das gewählte Backup-System mit einer vertrauenswürdigen Person abzusprechen oder es notariell hinterlegen zu lassen. So kann das digitale Vermögen im Erbfall rechtssicher übertragen werden – und ist nicht nur technisch, sondern auch juristisch abgesichert.

Auch bei Online-Bezahldiensten wie PayPal, Apple Pay oder Klarna lohnt sich ein genauer Blick: Viele dieser Plattformen regeln den Erbfall individuell, teils ohne klare Informationspflicht gegenüber den Angehörigen. Dokumentierte Zugangsdaten und klare Anweisungen können helfen, offene Forderungen zu begleichen oder Guthaben korrekt zu übertragen.

Wer hilft bei Fragen? Regionale Anlaufstellen und Initiativen

Gerade ältere Menschen oder Angehörige von Verstorbenen fühlen sich mit dem Thema oft überfordert. Inzwischen gibt es in vielen Regionen spezialisierte Beratungsangebote, darunter Seniorenbüros, Verbraucherzentralen oder kirchliche Einrichtungen. Auch einige Notariate bieten Checklisten oder Vorträge zum digitalen Nachlass an.

In ländlichen Gebieten fehlt es aber noch häufig an strukturierter Aufklärung. Hier kann bereits ein Gespräch mit dem Hausarzt, dem Pflegedienst oder dem örtlichen Verein für Seniorenarbeit erste Impulse geben. In größeren Städten lohnt sich der Blick auf kommunale Angebote – viele bieten kostenfreie oder kostengünstige Informationsveranstaltungen und Broschüren zum Thema an.

Digitale Nachlassregelung wird somit zunehmend Teil einer umfassenden Vorsorgeplanung. Wer das Thema frühzeitig angeht, entlastet nicht nur seine Angehörigen, sondern stellt auch sicher, dass digitale Identität und Vermögen respektvoll und rechtssicher weitergegeben werden.

Mehr als nur Daten – der digitale Nachlass als gesellschaftliche Aufgabe

Der Umgang mit dem digitalen Erbe ist mehr als ein technisches oder juristisches Thema. Er wirft grundsätzliche Fragen auf: Wer darf über meine Daten bestimmen, wenn ich es nicht mehr kann? Wie viel digitale Präsenz bleibt zurück – und was davon soll bleiben?

In einer Zeit, in der das Internet unser Leben prägt wie nie zuvor, gehört auch der digitale Nachlass zur Verantwortung jedes Einzelnen. Dabei geht es nicht nur um Passwörter und Wallets, sondern auch um emotionale Spuren, Erinnerungen und den bewussten Umgang mit dem, was bleibt.

Redakteur:

Online Redaktion aus Buxtehude

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