Buxtehude leuchtet pink
St. Petri Kirche wird am Weltmädchentag zum Symbol für Gleichberechtigung
- In den vergangenen Jahren wurde das Buxtehude Museum pink beleuchtet
- Foto: Plan International
- hochgeladen von Nicola Dultz
Am Samstag, 11. Oktober, wird es in Buxtehude farbenfroh und zugleich bedeutsam: Die St. Petri Kirche erstrahlt am Abend in leuchtendem Pink – als Teil einer bundesweiten Aktion zum Weltmädchentag, die von der Kinderrechtsorganisation Plan International initiiert wurde. Ziel ist es, ein starkes Zeichen für die Rechte von Mädchen weltweit zu setzen.
Auch die Plan-Aktionsgruppe Buxtehude engagiert sich vor Ort und informiert am selben Tag von 10 bis 14 Uhr mit einem Stand auf dem St.-Petri-Platz über die Arbeit von Plan International. Besucherinnen und Besucher können sich dort über globale Projekte zur Förderung von Mädchenrechten und die konkreten Aktivitäten in Deutschland informieren.
Ein leuchtendes Signal aus Buxtehude für die Rechte von Mädchen
Seit der erste Weltmädchentag im Jahr 2012 von den Vereinten Nationen auf Initiative von Plan International ausgerufen wurde, macht die Organisation jährlich mit kreativen Aktionen auf die Herausforderungen aufmerksam, mit denen Mädchen weltweit konfrontiert sind – insbesondere im Hinblick auf Bildung, Selbstbestimmung und Schutz vor Frühehen.
In diesem Jahr liegt der thematische Schwerpunkt auf der Bekämpfung von Früh- und Zwangsverheiratungen. Der aktuelle Mädchenbericht von Plan International mit dem Titel „Lasst mich ein Kind sein, keine Ehefrau“ beleuchtet eindrucksvoll, wie sehr diese Praxis die Entwicklung und das Leben junger Frauen beeinträchtigt.
Deutschlandweit pink: Ein Zeichen der Solidarität
Nicht nur in Buxtehude – in ganz Deutschland werden am Abend des 11. Oktobers bedeutende Gebäude in Pink beleuchtet, darunter Wahrzeichen wie der Hamburger Michel, das Rathaus Osnabrück oder das Riesenrad am Münchner Ostbahnhof. Die auffällige Farbgebung soll Aufmerksamkeit erregen und zur Auseinandersetzung mit den Lebensrealitäten von Mädchen weltweit anregen.
Plan International ruft außerdem mit der Aktion „Kilometer für Kinderrechte“ dazu auf, symbolisch die Welt zu umrunden und Spenden für den Mädchenfonds zu sammeln. Bereits über 85.000 Kilometer wurden zurückgelegt – ein weiterer Beweis für das breite zivilgesellschaftliche Engagement.
Engagement, das Hoffnung macht – auch in Buxtehude
Die Beteiligung von Buxtehude an dieser symbolträchtigen Aktion zeigt: Auch kleinere Städte leisten einen wichtigen Beitrag zur Sichtbarmachung globaler Gerechtigkeitsthemen. Wer am 11. Oktober durch die Altstadt schlendert, wird nicht nur die pink beleuchtete Kirche bewundern können, sondern auch mit den engagierten Mitgliedern der lokalen Plan-Aktionsgruppe ins Gespräch kommen.
Weitere Informationen zur Kampagne, dem Mädchenbericht und den vielfältigen Aktionen zum Weltmädchentag 2025 finden sich unter https://www.plan.de/weltmaedchentag
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Redakteur:Nicola Dultz aus Buxtehude |
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