Handball Buxtehude
BSV verliert in Dortmund – Fleur Schouten glänzt beim Comeback
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Handball-Bundesliga: Der Buxtehuder SV muss sich Borussia Dortmund mit 23:33 geschlagen geben. Trotz der Niederlage sorgt Rückkehrerin Fleur Schouten für einen Lichtblick. Im DHB-Pokal wartet zudem ein besonderes Duell.
Der Buxtehuder SV hat in der Handball-Bundesliga der Frauen eine Auswärtsniederlage hinnehmen müssen. Beim Champions-League-Teilnehmer Borussia Dortmund unterlag die Mannschaft von Trainer Jonas Schlender am Mittwochabend (7. Oktober) mit 23:33 (10:18). Trotz eines engagierten Auftritts und eines vielversprechenden Starts konnte das junge BSV-Team dem neuen Tabellenführer nicht dauerhaft Paroli bieten. Für eine erfreuliche Nachricht sorgte allerdings Fleur Schouten: Die 19-Jährige feierte nach mehrwöchiger Verletzungspause ein gelungenes Comeback und wurde mit fünf Treffern beste Buxtehuder Torschützin.
Buxtehuder SV startet stark gegen Borussia Dortmund
Dabei begann die Begegnung in der Dortmunder Halle Wellinghofen durchaus vielversprechend. Anika Hampel, Nele Franz, Isa Ternede und Carina Senel trafen für den BSV und brachten die Gäste nach sechs Minuten mit 4:2 in Führung.
Doch Borussia Dortmund fand zunehmend besser ins Spiel. Der Champions-League-Teilnehmer, der wenige Tage zuvor noch auf europäischer Bühne im norwegischen Sola erfolgreich gewesen war, nutzte die Fehler der Buxtehuderinnen konsequent aus.
Aus der 4:2-Führung wurde zunächst ein 4:6-Rückstand. Wenig später hatte sich Dortmund bereits auf 14:6 abgesetzt. Vor allem im Angriff fehlten dem BSV die nötige Durchschlagskraft und Präzision. Auch die Dortmunder Nationaltorhüterin Sarah Wachter machte den Gästen das Leben schwer.
Trainer Jonas Schlender reagierte bereits in der ersten Halbzeit mit zwei Auszeiten. Er forderte mehr Entschlossenheit und Tiefe im Angriffsspiel. Dennoch ging seine Mannschaft mit einem deutlichen 10:18-Rückstand in die Pause.
Fleur Schouten überzeugt bei ihrem Comeback
Ein besonderer Lichtblick aus Buxtehuder Sicht war die Rückkehr von Fleur Schouten. Die niederländische Nachwuchsspielerin hatte sich nach dem Saisonauftakt gegen den Thüringer HC mehrere Wochen gedulden müssen, ehe sie wieder auf dem Spielfeld stehen konnte.
In Dortmund zeigte die 19-Jährige, welches Potenzial in ihr steckt. In der 36. Minute erzielte sie ihren ersten Bundesligatreffer. Insgesamt traf Schouten fünfmal und war damit die erfolgreichste Werferin des Buxtehuder SV.
Auch Trainer Jonas Schlender zeigte sich mit der Leistung seiner Rückkehrerin zufrieden: „Fleur hat heute ein sehr gutes Spiel gemacht, auch wenn man natürlich gesehen hat, dass sie noch Trainingszeit mit der Mannschaft braucht.“
Für die kommenden Aufgaben könnte Schoutens Rückkehr eine wichtige zusätzliche Option im Buxtehuder Angriffsspiel sein.
BSV zeigt Moral und steigert sich nach der Pause
Trotz des deutlichen Rückstands gab sich der Buxtehuder SV nicht auf. Schlender nutzte die zweite Halbzeit, um unterschiedliche personelle Konstellationen auszuprobieren und weiteren Spielerinnen Einsatzzeiten zu ermöglichen.
Die Gäste hielten nun besser mit dem hohen Tempo der Dortmunderinnen Schritt. Auch die Torhüterinnen steigerten sich deutlich und kamen nach nur einer Parade im ersten Durchgang noch auf insgesamt elf Paraden.
Der Rückstand blieb allerdings im Bereich von zehn Treffern. Am Ende setzte sich Borussia Dortmund verdient mit 33:23 durch.
„Kämpferisch war das ein guter Auftritt. Aber taktisch und individuell haben wir nicht unser mögliches Niveau erreicht. Das reicht am Ende dann nicht gegen Dortmund“, bilanzierte BSV-Trainer Jonas Schlender.
Auch Rückraumspielerin Nele Franz zog positive Erkenntnisse aus der Begegnung. Besonders die Einsatzzeiten für Spielerinnen, die bislang weniger zum Zuge gekommen waren, könnten für die weitere Saison wertvoll werden.
DHB-Pokal: Buxtehuder SV trifft auf HSV Solingen-Gräfrath
Neben dem Bundesligaspiel gab es in Dortmund noch eine weitere wichtige Entscheidung für den Buxtehuder SV. In der Halbzeitpause loste Fußballerin Alexandra Popp die Viertelfinalbegegnungen im DHB-Pokal aus.
Auf die Buxtehuderinnen wartet mit dem Zweitligisten HSV Solingen-Gräfrath 76 eine interessante Aufgabe. Aufgrund des Heimrechts für den klassenniedrigeren Verein muss der BSV auswärts antreten.
Für Trainer Jonas Schlender und Spielerin Carina Senel wird die Partie zu einem besonderen Wiedersehen. Beide waren vor ihrem Wechsel nach Buxtehude in Solingen aktiv.
„Auf zwei Ebenen ist das natürlich für mich persönlich was Besonderes“, erklärte Schlender mit Blick auf das Pokallos. Neben der Rückkehr zu seinem ehemaligen Verein reizt ihn vor allem die Chance, mit dem BSV das Halbfinale zu erreichen.
Der Sieger der Begegnung qualifiziert sich für das Haushahn Final4 in Stuttgart. Ein genauer Spieltermin steht noch nicht fest.
Nächstes Heimspiel gegen Union Halle-Neustadt
Nach dem anspruchsvollen Auswärtsspiel in Dortmund richtet der Buxtehuder SV den Blick auf die nächste Bundesliga-Aufgabe.
Am Samstag, 17. Oktober, um 16 Uhr empfängt die Mannschaft die SV Union Halle-Neustadt in der Halle Nord in Buxtehude.
Dann möchte das Team von Jonas Schlender die Erkenntnisse aus Dortmund nutzen und vor heimischem Publikum wieder punkten. Mit der zurückgekehrten Fleur Schouten erhält der BSV dabei eine zusätzliche Angriffsoption.
Die erfolgreichsten BSV-Torschützinnen in Dortmund:
Fleur Schouten: 5 Tore
Nele Franz: 4 Tore
Anika Hampel: 3 Tore
Isa Ternede: 3 Tore
Maj Nielsen: 3 Tore (alle per Siebenmeter)
Carina Senel: 2 Tore
Endstand: Borussia Dortmund – Buxtehuder SV 33:23 (18:10)
Wie endete das Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem Buxtehuder SV?
Der Buxtehuder SV verlor am 7. Oktober in der Handball-Bundesliga der Frauen mit 23:33 (10:18) bei Borussia Dortmund. Der Champions-League-Teilnehmer übernahm nach einem frühen Rückstand die Kontrolle und setzte sich am Ende verdient durch.
Wer war beim Buxtehuder SV gegen Borussia Dortmund die erfolgreichste Torschützin?
Fleur Schouten war mit fünf Treffern die erfolgreichste Werferin des Buxtehuder SV. Die 19-Jährige feierte nach einer mehrwöchigen Verletzungspause ihr Comeback und erzielte in Dortmund ihre ersten Bundesligatore der Saison.
Warum war das DHB-Pokal-Los für den Buxtehuder SV etwas Besonderes?
Im Viertelfinale des DHB-Pokals trifft der Buxtehuder SV auswärts auf den Zweitligisten HSV Solingen-Gräfrath 76. Für BSV-Trainer Jonas Schlender und Spielerin Carina Senel ist die Partie ein Wiedersehen mit ihrem früheren Verein. Der Sieger erreicht das Haushahn Final4 in Stuttgart.
Wie bewertete BSV-Trainer Jonas Schlender die Leistung gegen Borussia Dortmund?
Jonas Schlender lobte den kämpferischen Einsatz seiner Mannschaft, sah aber Defizite im taktischen und individuellen Bereich. Gegen einen Gegner wie Borussia Dortmund habe das nicht ausgereicht. Positiv bewertete er insbesondere das Comeback von Fleur Schouten.
Wann und gegen wen bestreitet der Buxtehuder SV sein nächstes Heimspiel?
Der Buxtehuder SV empfängt am Samstag, 17. Oktober, um 16 Uhr die SV Union Halle-Neustadt in der Halle Nord in Buxtehude. Nach der Niederlage in Dortmund will die Mannschaft von Trainer Jonas Schlender dort wieder Punkte holen.
Wie verlief der Spielbeginn des Buxtehuder SV gegen Borussia Dortmund?
Der Buxtehuder SV erwischte einen starken Start und führte nach sechs Minuten durch Treffer von Anika Hampel, Nele Franz, Isa Ternede und Carina Senel mit 4:2. Anschließend drehte Borussia Dortmund die Partie, setzte sich bis zur Halbzeit auf 18:10 ab und ließ den Gästen danach keine Chance mehr.
Redakteur:Nicola Dultz aus Buxtehude |
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