WOCHENBLATT-Jubiläum
Das WBZ in Buxtehude verbindet die Druckerei, Logistik und über 1.100 Austrägerinnen und Austräger
- Frauke Richter (v. li.), Mario Schultz und Andrea Lieding vom WBZ
- Foto: wd
- hochgeladen von Nicola Dultz
30 Jahre WOCHENBLATT am Wochenende im Landkreis Stade - das ist Grund genug, auch allen Mitarbeitern des WOCHENBLATT-Vertriebszentrum, Austrägerinnen und Austrägern Danke zu sagen. Denn das WOCHENBLATT kann noch so gut recherchiert, geschrieben und gestaltet sein – am Ende muss es bei den Leserinnen und Lesern ankommen.
Genau dafür sorgt das WOCHENBLATT-Vertriebszentrum, kurz WBZ, in Buxtehude. Das Tochterunternehmen der WOCHENBLATT-Gruppe organisiert die gesamte Zustellung – und setzt dabei ausschließlich auf eigene Austrägerinnen und Austräger.
Das WBZ ist damit das letzte wichtige Glied in einer langen Kette, bevor das WOCHENBLATT im Briefkasten steckt.
Was selbstverständlich wirkt, ist Woche für Woche eine große logistische Leistung. Bis zu 100 Tonnen Papier und bis zu drei Millionen Beilagen werden dort bewegt. Mehr als 1.100 eigene Austrägerinnen und Austräger bringen die Zeitungen schließlich zu den Leserinnen und Lesern. Betreut werden sie von Frauke Richter, Andrea Lieding und Mario Schulz.
Die Logistik beginnt lange vor der Zustellung
Die Arbeit beginnt lange vor der eigentlichen Zustelltour. Das WBZ stimmt sich mit der Druckerei und den Speditionen ab und sorgt dafür, dass die Zeitungen rechtzeitig in Buxtehude und anschließend bei den eigenen Austrägern ankommen.
Die Abläufe wurden in den vergangenen Jahren weiter optimiert. Das WOCHENBLATT für den Landkreis Stade wird bereits mittwochs fertiggestellt und elektronisch an die Druckerei in Pinneberg übermittelt. Die Ausgabe für den Landkreis Harburg folgt am Donnerstagabend. Bis zu sieben Lkw bringen die gedruckten Zeitungen anschließend nach Buxtehude.
Damit steht den Austrägern mehr Zeit für die Verteilung am Freitag und Samstag zur Verfügung. Gerade mit Blick auf mögliche Verzögerungen durch Verkehr oder technische Probleme schafft das zusätzliche Sicherheit. Früher konnten etwa Staus am Elbtunnel die eng getaktete Logistik erheblich unter Druck setzen.
„Ich kann seitdem sehr viel besser schlafen, seitdem die Geschäftsführung die Drucktermine vorverlegt hat und wir die Zeitungen schon am Donnerstag angeliefert bekommen“, sagt Vertriebsleiterin Frauke Richter.
Ein starkes Team
Ein wichtiger Grundsatz bleibt dabei bestehen: Das WBZ arbeitet nicht mit externen Zustelldiensten, sondern ausschließlich mit eigenen Austrägerinnen und Austrägern. Dadurch bleiben Organisation, Betreuung und Qualitätskontrolle der Zustellung innerhalb der WOCHENBLATT-Gruppe.
Hinter dieser Logistik stehen mehr als 1.100 Menschen. Rund die Hälfte der Austräger sind Jugendliche. Für manche ist das Zeitungsaustragen der erste eigene Job. Sie bessern ihr Taschengeld auf oder sparen auf einen besonderen Wunsch – und lernen ganz nebenbei, Verantwortung zu übernehmen.
Unter den erwachsenen Zustellern sind viele Rentnerinnen und Rentner. Für sie bedeutet der Job oft nicht nur einen zusätzlichen Verdienst. Viele schätzen die Bewegung an der frischen Luft und die Begegnungen unterwegs.
Manche Austräger bleiben dem WOCHENBLATT über Jahrzehnte verbunden. „Der Job bleibt oft in der Familie und wir haben zahlreiche Familien, die schon in der dritten Generation austragen“, freut sich Frauke Richter.
Wenn eine direkte Zustellung nicht möglich ist, stehen ergänzend gelbe WOCHENBLATT-Boxen an gut erreichbaren Stellen zur Verfügung.
Zustellqualität gehört bundesweit zu den Top 10
Ob die Zeitung tatsächlich zuverlässig ankommt, überlässt das WOCHENBLATT nicht dem Zufall. Die Zustellqualität wird regelmäßig auch durch externe Prüfungen kontrolliert. Zusätzlich beschäftigt das WBZ 15 eigene Kontrolleure, die die Verteilung überprüfen und die Austräger vor Ort betreuen. Auch Rückmeldungen der Leserinnen und Leser sind ausdrücklich erwünscht. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Das WOCHENBLATT gehört bei der Zustellqualität zu den Top 10 der Angebotsmedien in Deutschland.
Welche Aufgaben übernimmt das WOCHENBLATT-Vertriebszentrum (WBZ) in Buxtehude?
Das WOCHENBLATT-Vertriebszentrum (WBZ) organisiert die komplette Zustellung der WOCHENBLATT-Ausgaben in den Landkreisen Stade und Harburg. Es koordiniert Druckerei, Speditionen und die Verteilung durch mehr als 1.100 eigene Austrägerinnen und Austräger, damit die Zeitungen pünktlich in den Briefkästen ankommen.
Wie viele Austrägerinnen und Austräger verteilen das WOCHENBLATT?
Mehr als 1.100 eigene Austrägerinnen und Austräger verteilen das WOCHENBLATT. Betreut werden sie vom Team des WOCHENBLATT-Vertriebszentrums mit Frauke Richter, Andrea Lieding und Mario Schulz. Etwa die Hälfte der Zusteller sind Jugendliche, viele Erwachsene und Rentner engagieren sich ebenfalls – teilweise bereits in der dritten Generation.
Wie sorgt das WOCHENBLATT für eine zuverlässige Zustellung?
Die Drucktermine wurden vorverlegt, sodass die Ausgaben früher in Buxtehude eintreffen und mehr Zeit für die Verteilung bleibt. Zudem setzt das WOCHENBLATT ausschließlich auf eigene Austrägerinnen und Austräger sowie 15 eigene Kontrolleure. Die Zustellqualität wird zusätzlich regelmäßig durch externe Prüfungen kontrolliert.
Welche Mengen bewegt das WOCHENBLATT-Vertriebszentrum jede Woche?
Im WOCHENBLATT-Vertriebszentrum werden jede Woche bis zu 100 Tonnen Papier und bis zu drei Millionen Beilagen verarbeitet. Bis zu sieben Lastwagen liefern die gedruckten Zeitungen aus der Druckerei nach Buxtehude, bevor sie an die Austräger verteilt werden.
Was passiert, wenn das WOCHENBLATT nicht direkt zugestellt werden kann?
Ist eine direkte Zustellung nicht möglich, stehen ergänzend gelbe WOCHENBLATT-Boxen an gut erreichbaren Standorten zur Verfügung. So können Leserinnen und Leser ihre Zeitung dennoch erhalten.
Wie gut ist die Zustellqualität des WOCHENBLATT?
Nach Angaben des WOCHENBLATT gehört die Zeitung bei der Zustellqualität zu den Top 10 der Angebotsmedien in Deutschland. Grundlage dafür sind regelmäßige externe Prüfungen, eigene Qualitätskontrollen sowie Rückmeldungen der Leserinnen und Leser.
Redakteur:Nicola Dultz aus Buxtehude |
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