Nach Buchholzer Vorbild
FDP Buxtehude schlägt Gründungszentrum vor
- André Grote Fraktionsvorsitzender der FDP Buxtehude möchte ein Gründungszentrum für Buxtehude
- Foto: Daniela Ponath
- hochgeladen von Nicola Dultz
Die FDP-Fraktion im Rat der Hansestadt Buxtehude bringt ein zukunftsorientiertes Projekt auf den Weg: Ein Gründungszentrum nach dem Modell des ISI-Zentrums in Buchholz soll Start-ups und junge Unternehmen gezielt fördern – und die wirtschaftliche Innovationskraft Buxtehudes stärken. Dafür legt die FDP nun einen konkreten Finanzierungsvorschlag vor.
„Wir dürfen nicht nur über Gründergeist reden – wir müssen ihn vor Ort ermöglichen“, betont der Fraktionsvorsitzende André Grote. Ein modernes Zentrum für Unternehmensgründungen sei ein „klares Bekenntnis zur wirtschaftlichen Zukunft“ der Stadt.
EU-Fördermittel und lokale Partnerschaften im Blick
Laut FDP-Finanzexperte Patrick Meyer bestehen für ein solches Vorhaben gute Förderchancen – etwa durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) oder Programme des Landes Niedersachsen. Ergänzend schlägt die FDP eine Finanzierungspartnerschaft zwischen Stadt, Landkreis Stade und regionalen Unternehmen vor – denkbar im Rahmen einer Public-Private-Partnership.
Raum für Ideen, Innovation und Austausch
Geplant ist ein flexibles Zentrum mit Büro- und Co-Working-Flächen, Beratungsangeboten, Netzwerkveranstaltungen und Veranstaltungsräumen. Das Gebäude könnte entweder neu errichtet oder in einem bestehenden Objekt eingerichtet werden. Neben dem wirtschaftlichen Nutzen sehen die Liberalen auch stadtentwicklerisches Potenzial: „Ein Gründerzentrum kann Leerstand sinnvoll nutzen und junge Menschen in die Stadt holen“, so Grote.
Junge Liberale: "Weniger Hürden für junge Ideen"
Rückenwind kommt von der Jugendorganisation der FDP: Die Jungen Liberalen begrüßen den Vorstoß ausdrücklich. Viele junge Menschen hätten gute Ideen, stoßen aber direkt nach der Schule auf zu viele bürokratische Hürden. Ein Gründungszentrum könne der ideale Ort sein, um in die Selbstständigkeit oder berufliche Weiterbildung zu starten.
Beispiel ISI-Zentrum Buchholz
Vorbild ist das ISI-Zentrum in Buchholz, das Gründer mit flexiblen Arbeitsplätzen, Beratung und einem starken Netzwerk unterstützt. Genau so ein Umfeld wünsche sich die FDP auch für Buxtehude. Ziel sei es, den Wirtschaftsstandort zukunftsfähig zu gestalten, neue Arbeitsplätze zu schaffen und junge Talente in der Region zu halten.
Appell an Stadt und Landkreis
Die FDP fordert die Stadt auf, gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung, dem Landkreis und potenziellen Partnern eine Machbarkeitsstudie auf den Weg zu bringen und Fördermittel aktiv zu beantragen. „Andere Städte sind längst voraus – Buxtehude darf nicht den Anschluss verlieren“, mahnt Grote. Die Botschaft sei klar: „Wir brauchen einen Ort, an dem Ideen nicht nur gedacht, sondern gemacht werden.“
Redakteur:Nicola Dultz aus Buxtehude |
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