Anti-Fracking-Initiativen verbuchen Erfolge

Fracking: Den Kampf angesagt: Immer mehr Bürger engagieren sich in BIs gegen den Einsatz der lebensfeindliche Technik
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  • hochgeladen von Mitja Schrader

(mi). Quecksilber bei Gasbohrungen in Rotenburg, ein neues Fracking-Gesetz und mehr Transparenz bei der Frage, wer frackt im Versuchsfeld Oldendorf. Umtriebig und vehement hat die Bürgerinitiative „Kein Fracking in der Heide“ sich mit anderen BIs aus Rotenburg und Hamburg gegen die lebensfeindliche Frackingtechnik starkgemacht. „Wir können einige Erfolge verbuchen“, sagt Linda Engelmann von der BI „Kein Fracking in der Heide“.
So werde das Landesbergbauamt (LBEG) auf Druck der BIs untersuchen, ob der Boden bei Gasbohrungen im Raum Rotenburg durch Quecksilber verunreinigt wurde. Hintergrund: Eine Analyse durch Umweltverbände hatte rund um die Bohrlöcher stark erhöhte Werte der hochgiftigen Substanz nachgewiesen. (Das WOCHENBLATT) berichtete.
Recherchen der Initiative hätten außerdem das Unternehmen Blue Mountain Explorationen, das eine Aufsuchungserlaubnis für das Versuchsfeld Oldendorf (Landkreis Harburg/Lüneburg) betantragt hatte als Phantomfirma entlarvt.
Die Erlaubnis sei jetzt vom LBEG auf die Kimmridge GmbH übertragen worden. Laut BI eine Tochter des US Investment- und Finanzkonzerns „AllianceBernstein“.
Die Bundesinitiative aus Niedersachsen, Fracking im Schiefergestein zu verbieten, wird von der BI begrüßt. Die Initiativen forderten aber weiterhin ein komplettes Verbot der lebensfeindlichen Technik.
Wichtig sei auch eine Beweislastumkehr bei Schadensfällen. Linda Engelmann: „In Zukunft sollen Schäden durch die Unternehmen nur dann nicht beglichen werden, wenn sie beweisen können, nicht dafür verantwortlich zu sein“.
• Eine Diskussionsveranstaltung zum Thema Fracking findet am Mittwoch, 17. September, 19 Uhr in der Burg Seevetal in Hittfeld statt. Dazu lädt die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Landkreis Harburg, Svenja Stadler ein Gäste sind u.a. Vertreter des Öl-Multis Exxon, ein Professor der Leuphana Universität Lüneburg sowie Kreisrat Björn Hoppenstedt.

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