Die Stader IHK-Chefin wechselt in die Landeshauptstadt
Maike Bielfeldt vor neuer Herausforderung

Maike Bielfeldt Foto: archiv
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Stades IHK-Chefin geht 2020 nach Hannover / "Akzente setzen" tk. Stade. "Ich bin ja noch länger da", sagt Maike Bielfeldt. Und dennoch sind viele Termine der Stader IHK-Chefin in den kommenden Monaten ein Abschiednehmen. Die Hauptgeschäftsführerin geht 2020 in derselben Leitungsposition nach Hannover. Die dortige IHK-Vollversammlung hatte sie am Montag auf diesen Posten bestellt. Maike Bielfeldt freut sich auf eine neue und vor allem größere Herausforderung: "Diese Aufgabe reizt mich." Sie wird künftig dort wirken, wo in Niedersachsen das Zentrum der Politik ist. "Für mich ist das ein konsequenter Schritt nach vorn", sagt Maike Bielfeldt.

Vor fünf Jahren kam Maike Bielfeldt nach Stade. Dort war sie die erste Frau an der IHK-Spitze. Das ist in Hannover wieder so. "Wobei das nie ein Thema war", sagt Maike Bielfeldt. In den vergangenen Jahren habe sich auf dem Gebiet der Gleichberechtigung einiges positiv geändert.

Die künftige Hannoveraner IHK-Chefin wurde gewählt, weil sie das kann, was in der Landeshauptstadt notwendig ist: Die Kosten im Blick zu behalten, die Digitalisierung voranzutreiben und das Serviceangebot für Mitglieder nach vorne zu bringen. Dinge, die ihr im kleinen Stade gelungen sind. In Hannover wird aber nicht nur die Größe anders sein als in der Schwingestadt. Die Struktur der Unternehmen sei eine andere. Sie reiche von vielen Großunternehmen bis hin zu IHK-Mitgliedern im ländlich struktuierten Raum.

Ein bisschen Wehmut sei schon im Spiel, sagt Maike Bielfeldt. In Stade habe sie sich wohlgefühlt - im Job und in der Stadt. Ganz klar überwiege aber die Lust auf die neue Herausforderung. Neben der Modernisierung der Hannoveraner IHK ist das für Maike Bielfeldt die stärkere politische Seite ihrer Arbeit in der Landeshauptstadt. Sie wolle "Akzente setzen", die Interessen von Wirtschaft und Mittelstand engagiert gegenüber der Landespolitik vertreten.

Und ganz nebenbei kann die Elbe-Weser-Region, für die Stades IHK-Chefin bisher eingetreten ist, davon profitieren. "Wir haben uns oft gefragt, wieso wir in Hannover nicht so wahrgenommen werden, wie wir es uns wünschen." Darauf könne sie aus ihrer neuen Position heraus vielleicht besser eine Antwort liefern. "Ich nehme die Stader Themen schließlich mit."
In den kommenden Monaten wird Maike Bielfeldt öfter mit ihrem Sohn nach Hannover fahren, um die Stadt und ihre Viertel besser kennenzulernen. Außer einer Wohnung muss sie auch noch ein neues Zuhause für ihr Pferd suchen. Die passionierte Reiterin wird auch in der Landeshauptstadt daran arbeiten, dass sich Niedersachsen als Land des Pferdesports und -Tourismus besser positioniert und zielgerichteter vermarktet. In Ministerpräsident Stephan Weil hat sie dabei schon einen Mitstreiter gefunden. Der sitzt jetzt quasi "um die Ecke".

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