Doppelte Einweihung
Deinste feiert Fertigstellung des Gemeinschafts- und Feuerwehrzentrums
- Der Neubau mit Feuerwehrgerätehaus (li.) und das Dorfgemeinschaftshaus in Deinste
- Foto: sb
- hochgeladen von Stephanie Bargmann
Klangvoller Doppelschlag in Deinste: Das neue Dorfgemeinschaftshaus und das Feuerwehrgerätehaus sind fertiggestellt. Am Loher Weg ist ein Gebäudekomplex entstanden, der künftig gleich zwei wichtige Funktionen erfüllt: Er bietet der Dorfgemeinschaft einen modernen Treffpunkt und schafft gleichzeitig optimale Bedingungen für die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr. Am Samstag, 27. Juni, sind die Türen von 13 bis 17 Uhr für alle Interessierten geöffnet. Die Samtgemeinde Fredenbeck, die Samtgemeindefeuerwehr, die Gemeinde Deinste und die Ortsfeuerwehr freuen sich auf viele Besucher und einen lebendigen Austausch.
Ein Ort für die Dorfgemeinschaft
Wer den Baufortschritt seit der Grundsteinlegung im November 2024 verfolgt hat, wird beim Tag der offenen Tür staunen. Entstanden ist ein modernes Zentrum, das das Dorfleben langfristig prägen wird. Für die Dorfgemeinschaft eröffnet sich mit dem Neubau eine Vielzahl neuer Möglichkeiten. Herzstück ist ein rund 130 Quadratmeter großer Saal mit mobiler Bühne. Hinzu kommen ein großzügiges Foyer mit Garderobe, eine moderne Küche, Lagerräume und Sanitäranlagen. Vereine, Gruppen und Initiativen erhalten damit einen zentralen Ort für Versammlungen, Veranstaltungen und gesellige Zusammenkünfte. Bislang waren viele Aktivitäten auf verschiedene Standorte im Dorf verteilt. Künftig schlägt das gesellschaftliche Herz von Deinste am Loher Weg.
Moderne Voraussetzungen für die Feuerwehr
Auch die Ortsfeuerwehr blickt voller Vorfreude auf den Einzug. Das bisherige Feuerwehrhaus aus dem Jahr 1936 war längst an seine Grenzen gestoßen. Nun stehen den Einsatzkräften eine moderne Fahrzeughalle mit mehreren Stellplätzen, Werkstatt, Schulungsraum, Büro sowie zeitgemäße Umkleide- und Sozialräume zur Verfügung. Besonders wichtig: Die Bereiche für verschmutzte Einsatzkleidung und saubere Aufenthaltsräume sind klar voneinander getrennt. Das verbessert nicht nur die Abläufe, sondern auch den Gesundheitsschutz der Feuerwehrleute. Jede Kameradin und jeder Kamerad verfügt künftig über einen eigenen Spind, und auch die Kinderfeuerwehr erhält passende Räumlichkeiten für ihre Treffen.
Der Gebäudekomplex überzeugt zudem durch moderne Technik. Eine leistungsfähige Lüftungsanlage sorgt kontinuierlich für frische Luft und passt ihre Leistung automatisch an die Nutzung der Räume an. Auch das Außengelände wurde durchdacht gestaltet: Sitzgelegenheiten, Fahrradständer mit Reparaturstation, eine E-Bike-Ladesäule und eine überdachte Rastmöglichkeit für Pilger und Radfahrer laden schon bald zum Verweilen ein.
Dass das Projekt erfolgreich umgesetzt werden konnte, ist nicht zuletzt dem großen Engagement vieler Beteiligter zu verdanken. Neben den Planern, Handwerksbetrieben und Verwaltungen haben sich neben Ortsbürgermeister Jörg Müller und Ortsbrandmeister Rainer Nuttbohm auch zahlreiche Mitglieder der Ortsfeuerwehr sowie Helferinnen und Helfer aus dem Dorf mit Eigenleistungen eingebracht. Damit spiegelt das neue Haus genau das wider, wofür es künftig stehen soll: Zusammenhalt, Engagement und Gemeinschaft.
Der Neubau wurde u.a. mit öffentlichen Fördermitteln der EU, des Landes und des Bundes realisiert. Die Gesamtausgaben lagen bei rund 3,8 Mio. Euro. Für den Neubau flossen 500.000 Euro Förderung, für die Außenanlage zusätzlich 493.999,63 Euro. "Wir haben die höchst mögliche Förderung für das Projekt erhalten", sagt Bürgermeister Jörg Müller. Mehr Fotos hinterlegt
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