Großeinsatz bei Evendorf
Verdacht auf explosionsgefährliche Chemikalien bestätigt sich nicht
- Einsatzkräften bei der gemeinsamen Lagebesprechung vor Ort
- Foto: Pressestelle Feuerwehr Samtgemeinde Hanstedt
- hochgeladen von Julia Paepcke
Egestorf/Evendorf. Ein Einsatz von Polizei und Feuerwehr hat am Dienstagnachmittag, 5. Mai, für umfangreiche Sperrungen rund um die Anschlussstelle Evendorf an der A7 gesorgt. Grund waren drei verdächtige Kunststofffässer, die auf einem Pendlerparkplatz entdeckt wurden.
Nach Angaben der Polizei war gegen 14 Uhr ein Hinweis auf die dort abgestellten Fässer eingegangen. Einsatzkräfte fanden vor Ort drei kniehohe Behälter, deren Beschriftung auf einen potenziell explosionsgefährlichen Gefahrstoff hindeutete. Daraufhin wurden umgehend der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr sowie mehrere umliegende Ortsfeuerwehren alarmiert.
Rund um den Fundort wurde ein Sicherheitsbereich eingerichtet. Für die Dauer des Einsatzes mussten die Autobahnanschlussstelle Evendorf in Fahrtrichtung Hamburg sowie die Überführung der Landesstraße 212 gesperrt werden. Auch die Zufahrt zum Rasthof auf der westlichen Seite der A7 war zeitweise nicht möglich.
Zur weiteren Einschätzung des Stoffes wurden Spezialisten des Landeskriminalamtes Niedersachsen aus Hannover hinzugezogen. Die sogenannten Delaborierer stellten nach eingehender Prüfung fest, dass aktuell keine Explosionsgefahr bestand. Die teilweise noch mit mehreren Kilogramm des Stoffes gefüllten Fässer wurden anschließend fachgerecht abtransportiert.
Gegen 18.30 Uhr konnten sämtliche Sperrungen wieder aufgehoben werden.
Die Polizei Salzhausen hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und arbeitet nun daran, die Herkunft der illegal entsorgten Fässer zu klären.
Redakteur:Julia Paepcke aus Buchholz |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.