Hanstedt
Endlich: Ein neuer Radweg mit Mindestabstand

Eine Spaziergängerin und Gerhard Hahn zeigen, dass der
Mindestabstand zwischen Autos und Fahrrädern nun endlich gewährleistet werden kann
  • Eine Spaziergängerin und Gerhard Hahn zeigen, dass der
    Mindestabstand zwischen Autos und Fahrrädern nun endlich gewährleistet werden kann
  • Foto: Karin Sager
  • hochgeladen von Svenja Adamski

sv. Hanstedt. Tiefe Rillen, seitliche Einbrüche, Schlaglöcher und hohe Aufbrüche durch Baumwurzeln - das alles gehört nun der Vergangenheit an. Denn die Fahrradwege rund um Hanstedt wurden endlich saniert.
Der ADFC-Kreisverband und die Ortsgruppe Hanstedt-Salzhausen haben die neuen Wege getestet und für gut befunden. Das i-Tüpfelchen sei die Verbreiterung auf 2,5 Meter gewesen, sagt Gerhard Hahn, Sprecher der ADFC-Ortsgruppe. Der Radverkehr würde zunehmen und die modernen Räder mit und ohne Elektrounterstützung erlauben ein Tempo von deutlich über 20 km/h.
Samtgemeinde-Bürgermeister Olaf Muus würdigte in seinem Jahresrückblick den ADFC für seine guten Kontakte nach Hannover. Die Radtour mit Ministerpräsident Stephan Weil von Quarrendorf nach Hanstedt an der L215 soll einen so nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben, dass der Weg nun renoviert wurde. Den gleichen Zustand hatte auch der Radweg an der L213 von Hanstedt nach Nindorf, der zeitgleich renoviert wurde. Durch separate Radwege außerhalb der Ortschaft ist baulich gewährleistet, dass der gesetzlich vorgeschriebene Mindestabstand von zwei Metern beim Überholen von Radfahrenden eingehalten wird.
Im neuen Jahr plant der ADFC, seine Energie auf die Forderung nach einem Lückenschluss an der L215 von Thieshope nach Pattensen einzusetzen. Dort fehle der Radweg, der das sichere Erreichen der Kreisstadt Winsen aus der Samtgemeinde Hanstedt erst ermöglicht. Wer sich für die Verkehrswende im Landkreis Harburg engagieren möchte, kann Mitglied im ADFC werden. Infos unter www.adfc-kreis-harburg.de.

Autor:

Svenja Adamski aus Buchholz

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