Wald-Heide-Übergang in Wilsede wird neu gestaltet
Forstamt Sellhorn schafft "Ökoton"

Marius Schröder (li.) und Oliver Richter, beide Förster im Forstamt Sellhorn, begutachten die Arbeiten am Steingrund im Forstamt Sellhorn | Foto: Sierk / Niedersächsische Landesforsten
  • Marius Schröder (li.) und Oliver Richter, beide Förster im Forstamt Sellhorn, begutachten die Arbeiten am Steingrund im Forstamt Sellhorn
  • Foto: Sierk / Niedersächsische Landesforsten
  • hochgeladen von Svenja Adamski

sv/nw. Bispingen. In der zum Forstamt Sellhorn gehörenden Revierförsterei Wilsede der Niedersächsischen Landesforsten werden zurzeit entlang des Steingrunds und der Oberhaverbecker Heide auf einer Länge von fast dreieinhalb Kilometern die Wald-Heide-Übergangszonen gepflegt und neu gestaltet.
Marius Schröder, Leiter der Revierförsterei Wilsede, erklärt: „Für Besucher des Naturschutzgebietes kann es zu kurzfristigen Einschränkungen kommen. Wir werden zeitnah die Wanderwege wieder freiräumen und das meiste anfallende Reisig aus dem freigestellten Waldrand entfernen, damit sich hier eine besondere Bodenvegetation einstellen kann."
Oliver Richter, Förster für Waldökologie im Forstamt Sellhorn, erläutert die Maßnahmen: „Wir lichten hier das Kronendach an den Waldrändern sehr stark auf und schaffen dadurch einen lichten Übergangsbereich in einer Tiefe bis zu 100 Metern in die Waldbestände hinein. Außerdem entnehmen wir den kompletten Unterstand von Fichten und Buchen, da sie die Bodenvegetation ausdunkeln. Damit schaffen wir hier ein ökologisch wertvolles Saumbiotop, ein sogenanntes Ökoton. In diesem fühlen sich sowohl Arten der offenen Heidelandschaft als auch des schattigen Waldes wohl."
Der sehr lichte Wald-Heide-Übergang werde fließend gestaltet, um einen harten Übergang zwischen Wald und Heide zu vermeiden. Zudem werde die künftige Pflege partiell mittels Beweidung durch Heidschnucken sichergestellt. An anderen Abschnitten werde mechanisch gepflegt. Oliver Richter freut sich außerdem, dass das Naturschutzprojekt durch Fördermittel für den speziellen Arten- und Biotopschutz (SAB-Mittel) des Heidekreises unterstützt wurde.

Redakteur:

Svenja Adamski aus Buchholz

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Eine/r folgt diesem Profil

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Stellen Sie kreiszeitung-wochenblatt.de als bevorzugte Quelle bei Google ein!

Dadurch werden Ihnen wichtige Neuigkeiten aus der Region ab sofort automatisch weiter oben angezeigt.

Jetzt als bevorzugte Quelle bei Google hinzufügen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.