Bundestagswahl 2025
Auch Christdemokrat André Schrader aus Egestorf kandidiert für Berlin

Auch Christdemokrat André Schrader aus Egestorf kandidiert bei der Bundestagswahl 2025 | Foto: André Schrader
  • Auch Christdemokrat André Schrader aus Egestorf kandidiert bei der Bundestagswahl 2025
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Kürzlich berichtete das WOCHENBLATT darüber, dass der langjährige CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Grosse-Brömer bei der Bundestagswahl 2025 nicht erneut kandidieren wird, dafür aber Dr. Cornell Babendererde aus Winsen, Christian Horend (Jesteburg) und Buchholz' Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse ihren Hut in den Ring werfen. Jetzt gab auch André Schrader aus Egestorf seine Kandidatur bekannt. 

Der 36-jährige André Schrader ist verheirateter Vater zweier Kinder, Garten- und Landschaftsbaumeister und führt gemeinsam mit seiner Frau ein Gartenbauunternehmen in seinem Heimatort. "Wir sind ein Ausbildungsbetrieb, weil uns die Zukunft wichtig ist. Deshalb engagiere ich mich ehrenamtlich in den Prüfungsausschüssen der Landwirtschaftskammer Niedersachsen", so Schrader. Zudem ist er als Sachverständiger für Baumpflege und Verkehrssicherheit von Bäumen im Landkreis Harburg unterwegs. 

Als Meister im Handwerk - so André Schrader - habe er sich oft über die Bürokratie geärgert, die die Unternehmer in ihrem Erfolg ausbremse. "Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern können überwiegend nicht an öffentlichen Ausschreibungen teilnehmen, da der bürokratische Aufwand hoch ist und nur von großen Firmen bewältigt werden kann. Das sorgt für eine Wettbewerbsverzerrung", macht Schrader seinem Unmut Luft in seinem Vorstellungsschreiben an die Mitglieder des CDU-Kreisverbandes Harburg-Land. "Hier müssen wir anpacken, um die kleinen und mittelständischen Unternehmen in unserem Landkreis zu unterstützen."

Die Innenstädte und Gemeinden müssten mit klimaresilienten Pflanzen und Bäumen begrünt werden, wofür jedoch Förderungen von Bund und EU benötigt würden. 

"Ich werde mich für unsere Senioren starkmachen, um sie finanziell zu entlasten und Möglichkeiten auf den Weg zu bringen, der Einsamkeit entgegenzuwirken", nennt André Schrader ein weiteres Vorhaben, falls es mit einem Sitz im Bundestag klappen sollte. Auch bezüglich der Themen Migration, innere Sicherheit und Bürgergeld wolle er in Berlin die Interessen der Menschen im Landkreis Harburg vertreten: "Hier gibt es viel zum Anpacken."

Redakteur:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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