Automobile Schätze auf Tour
Niederelbe Classics: Zeitreise auf vier Rädern durch den Kreis Stade
- Echter Hingucker am Kontrollpunkt in Kutenholz: ein Jaguar E
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Von glänzendem Chrom bis zum kernigen Motorensound: Am Samstag (19. Juli) wurde der Landkreis Stade erneut zur Kulisse für automobile Geschichte. In Harsefeld fiel der Startschuss für die 16. Auflage der Niederelbe Classics, einem der größten Oldtimer-Events Norddeutschlands.
- Der VW Käfer wurde in Harsefeld als erstes Fahrzeug auf die Strecke geschickt
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Bereits in den frühen Morgenstunden versammelten sich etliche Schaulustige auf dem Parkplatz an der Harsefelder Eissporthalle. Dort erhielten die Fahrerinnen und Fahrer ein stärkendes Frühstück, bevor sich die rund 160 Teams mit ihren Autos auf die gut 130 Kilometer lange Strecke begaben. Eine Ausstellung historischer Fahrzeuge und Motorräder rundete das Spektakel am Startpunkt für die Rallye stimmungsvoll ab. Morgens um halb neun setzte sich der erste Wagen – ein cremefarbener VW Käfer – unter Applaus der Zuschauer in Bewegung. Im Minutentakt folgten die weiteren Autos – vorgestellt vom ehemaligen Harsefelder Jugendpfleger Alfred Schüch, dessen Moderation gleichermaßen unterhaltsam wie informativ war.
- Ein legendäres amerikanisches Sportcoupé, das für den Rennsport entwickelt wurde: der Shelby Daytona
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Die Fahrzeuge waren rollende Zeitzeugen: Von ikonischen Opel-Modellen wie dem Kadett Coupé und dem Kapitän über einen Mercedes Pagode bis hin zum leuchtend gelben ADAC-Straßenwacht-Wagen auf Basis eines VW Passat Variant – jedes Modell hat seine Geschichte. Und wer genau hinsah, entdeckte auch Exoten wie einen Pontiac Chieftain, ein US-Car mit eindrucksvoller Frontpartie, oder einen Austin Healey 100, ein klassischer britischer Roadster. Auch italienisches Dolce Vita ließ grüßen: Ein Alfa Romeo Spider und ein Fiat Cinquecento waren auf der Strecke - natürlich in feurigem Rot lackiert. Motorsportfans schlug das Herz sicher beim Anblick eines Shelby Daytona höher. Mit dem Audi Sport Quattro gehörte auch ein Rallye-Klassiker zum Starterfeld. Und so mancher Zuschauer hätte sicher gern in dem Jaguar E gesessen. Die automobile Stilikone der 1960er-Jahre zählt auch heute noch zu den begehrtesten Oldtimern überhaupt.
- Viel Chrom an den Rädern, Scheinwerfern und Stoßstange: ein Jaguar XK150
- Foto: wd
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In seinem Grußwort hob Landrat Kai Seefried die Bedeutung der Veranstaltung hervor: „Gerade junge Menschen erleben hier hautnah, wie sich Technik entwickelt hat“, so Seefried. „Erleben Sie wunderschöne Städte und eine einzigartige Landschaft und viele Menschen, die sich auf Ihr Lieblings-Automobil freuen.“
Seefried bedankte sich beim Organisationsteam des Classic Club Niederelbe e. V. rund um Claus Bredehöft. Rund 150 Helferinnen und Helfern stellten eine Veranstaltung auf die Beine bzw. Räder, die längst mehr ist als eine Oldtimer-Ausfahrt: Sie ist ein kulturelles Highlight und eine Form lebendigen Standortmarketings für den gesamten Landkreis.
- Ein Nachkriegs-Mercedes vor dem Heimathaus in Kutenholz
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Die Niederelbe Classics waren nicht nur für Liebhaber alter Technik ein Erlebnis – sie begeisterten über alle Generationen hinweg. Kinder staunten über die Formen und Geräusche, ältere Gäste schwelgten in Erinnerungen. Die Zuschauer konnten das Spektakel an mehreren offiziellen Kontrollpunkten verfolgen – zum Beispiel am Heimathaus in Kutenholz, wo die meisten Fotos entstanden, oder auf dem Fischmarkt in Stade. An diesen Kontrollpunkten ergab sich auch die Gelegenheit, mit Fahrern ins Gespräch zu kommen oder sogar einen Blick ins Cockpit zu werfen. Nebenher sorgten regionale Anbieter für das leibliche Wohl: Von Fischbrötchen über Torte bis zur Bratwurst ist für alle etwas dabei.
Redakteur:Jörg Dammann aus Stade |
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