Invasives Springkraut im Harsefelder Auetal stoppen
- Das invasive „Drüsige Springkraut“
- Foto: Kallenberg
- hochgeladen von Stephanie Bargmann
Das rot blühende Drüsige Springkraut, stammend aus dem indischen Subkontinent, ist im Harsefelder Auetal angekommen – genauer: es ist nicht nur angekommen, es hat sich schon massenhaft vermehrt und überwuchert die einheimische Pflanzenwelt. Für ein Naturschutzgebiet wie das NSG „Aueniederung und Nebentäler“ ist das fatal.
Mitglieder des Harsefelder Ortsverbandes von Bündnis 90 / die Grünen haben nun ein Umwelt-Projekt gestartet, um hier die Ausbreitung des invasiven Springkrauts zu stoppen – in Absprache und mit freundlicher Unterstützung des Amts für Naturschutz des Landkreises Stade.
Das Projekt ist einfach und erfolgversprechend: das invasive „Drüsige Springkraut“ (botanischer Name: Impatiens glandulifera) ist eine einjährige Pflanze. Wenn es ausgerissen wird, bevor die Samen reifen, wird die Ausbreitung gestoppt bzw. effektiv vermindert. Samen, die aus Vorjahren bereits im Boden sind, bleiben nur wenige Jahre keimfähig. Deshalb wird der Bereich im nächsten Jahr nochmals kontrolliert.
Eine einzige blühende Pflanze kann ca. 150 bis 300 Samen produzieren. Sie rechtzeitig zu entfernen, bewirkt also eine ganze Menge. Und umso mehr, wenn mit freiwilligen Helfern möglichst viele Pflanzen des invasiven Springkrauts im Naturschutzgebiet Auetal entfernt werden können.
Die Mitmach-Aktion findet statt am Montagabend, 10. August, Beginn 19 Uhr. Treffpunkt ist der Parkplatz am Friedhof Ehrenberg (Im Butendiek). Das Amt für Naturschutz des Landkreises Stade stellt einen Grünpflanzen-Container bereit: eine gute Hilfe, um die Masse an ausgerissenen Springkraut-Pflanzen leicht zu entsorgen.
Dazu werden möglichst viele freiwillige Helfer eingeladen. Mitmachen kann (nach kurzer Einweisung) jeder und jede: egal ob nur für 30 Minuten, eine oder gar zwei Stunden: jede Hand wird gebraucht und ist eine wertvolle Hilfe. Helfer bringen am besten einfache Gartenhandschuhe mit, festes Schuhwerk, und Freude an der Natur – mehr ist nicht nötig.
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