Abend voller Ehrungen
Abschiedsfeier für Harsefelds Samtgemeinde-Bürgermeister Rainer Schlichtmann

Bernd Meinke (li.) und Michael Ospalski (re.)überreichten 
Rainer Schlichtmann und seiner Frau Ulrike die Urkunde für seine langjährige Tätigkeit im öffentlichen Dienst und einen Blumenstrauß
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    Rainer Schlichtmann und seiner Frau Ulrike die Urkunde für seine langjährige Tätigkeit im öffentlichen Dienst und einen Blumenstrauß
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jab. Harsefeld. Einen schöneren Abend hätte er sich nicht vorstellen können. Das sagte Rainer Schlichtmann, als er am Mittwochabend in der Harsefelder Eissporthalle im Beisein von rund 300 geladenen Gästen aus seinem Amt als Harsefelds Samtgemeinde-Bürgermeister verabschiedet wurde.

Schlichtmann, der sich vergangene Woche bei einem Sturz verletzt hatte und deswegen im Rollstuhl saß, begrüßte jeden Gast und nahm die Geschenke persönlich entgegen. Daher galt es zunächst Schlange zu stehen. Aufgrund von Corona waren Masken Pflicht, die Gäste wurden Gruppentischen zugewiesen, Abstand halten war geboten, der Sektempfang entfiel.

Der stellvertretende Samtgemeinde-Bürgermeister Michael Ospalski führte durch den Abend und ließ zunächst den Werdegang Schlichtmanns Revue passieren: In Harsefeld bemühte er sich u.a. um die Sanierung der Eishalle, des Frei- und Hallenbades, Akquirieren von Fördergeldern der Dorfentwicklung und der Städtebauförderung. Er kümmerte sich zudem um die Feuerwehren, Schulen und Kindergärten. Unter seiner Führung kamen 110 Hektar Wohnfläche und 25 Hektar Gewerbefläche sowie 5.400 Einwohner hinzu. Geehrt wurde Schlichtmann zudem für seine 50-jährige Tätigkeit im öffentlichen Dienst durch Ospalski und den Ersten Samtgemeinderat Bernd Meinke.

Redner Landrat Michael Roesberg lernte Schlichtmann zu Beginn seiner Amtszeit als akribischen Arbeiter kennen, der über eine innere und äußere Ruhe verfüge. Zudem musste er nie bei der Kommunalaufsicht "antanzen", so Roesberg. Schlichtmann habe sich Vertrauen erarbeitet und genieße die Anerkennung der gesamten Politik im Landkreis. Außerdem wollte er Harsefeld zum Gravitationszentrum des Landkreises und einer Premium-Samtgemeinde machen.

Der Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, Dr. Marco Trips, lobte Schlichtmanns außerordentliches Engagement. "Er war immer einer der Meinungsführer, dabei aber niemals laut", so Trips. Für den Kreisverband Stade des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes sprach Oldendorf-Himmelpfortens Samtgemeinde-Bürgermeister Holger Falcke. Er lobte die Weitsicht, den Sachverstand, die Diplomatie, den Fleiß und den festen Willen Schlichtmanns. "Sein Wort hat ein besonderes Gewicht", so Falcke. Schlichtmann habe immer auf einen Umgang auf Augenhöhe geachtet und sich stets dafür eingesetzt, in politischen Auseinandersetzungen Fairness zu wahren.

Flecken-Bürgermeister Harald Koetzing überbrachte die Nachricht, dass der Rat beschlossen hatte, Schlichtmann für seine besonderen Verdienste zum Ehrengemeindedirektor zu ernennen. Dafür erhielt Schlichtmann eine Urkunde. Eine weitere Auszeichnung erhielt der nun Ex-Rathauschef von Gunter Armonat, Präsident des Kreisverbandes des Deutschen Roten Kreuzes. Mit Geschäftsführer Uwe Lütjen und Projektmanager Klaus-Dietmar Otto überreichte er Schlichtmann die Verdienstmedaille des Landesverbandes. Pastor Hermann Heinrich brachte schließlich das Wirken Schlichtmanns auf den Punkt: "Es ging nicht um die Sache, sondern um die Menschen." Für sie habe er die Rahmenbedingungen erarbeitet und stets die Verantwortung übernommen.

Schlichtmann bedankte sich bei den Rednern und Gästen und betonte bescheiden: "Der Erfolg hat viele Mütter und Väter."

Bernd Meinke (li.) und Michael Ospalski (re.)überreichten 
Rainer Schlichtmann und seiner Frau Ulrike die Urkunde für seine langjährige Tätigkeit im öffentlichen Dienst und einen Blumenstrauß
Standing Ovations für Rainer Schlichtmann in der Eissporthalle Harsefeld
Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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