Keine Gefahr durch Mülldeponie
B-Plan für Seniorenhaus in Harsefeld auf den Weg gebracht

So soll das Seniorenhaus an der Buxtehuder Straße in Harsefeld aussehen
  • So soll das Seniorenhaus an der Buxtehuder Straße in Harsefeld aussehen
  • Foto: dreidesign/Genossenschaft Wohnpark Königshof
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jab. Harsefeld. Im Bauausschuss des Fleckens Harsefeld stellte Martin Adebahr, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Genossenschaft "Wohnpark Königshof", der Politik die Pläne für das geplante Seniorenhaus vor. Die Ausschussmitglieder stimmten einem Bebauungsplan für das Projekt zu.

Das Seniorenhaus mit Tagespflege, seniorengerechten Wohnungen, Wohngruppen und Pflegedienst soll auf dem Grundstück an der Umgehungsstraße K26n und der Buxtehuder Straße entstehen. Auf einem Teil des Geländes befindet sich eine alte Mülldeponie. Allerdings wird das Bauvorhaben nicht auf diesem Teil umgesetzt, so Adebahr. Die Altlasten werden nicht angefasst, stattdessen werde darauf eine Parkanlage errichtet, die auch für die übrigen Harsefelder geöffnet wird.

Gemeindedirektor Rainer Schlichtmann äußerte sich zu der Altlasten-Problematik. Bereits als vor 25 Jahren Bebauungspläne für das dortige Wohngebiet bearbeitet wurden, seien Untersuchungen zu möglichen schädlichen Emissionen durchgeführt worden. Diese seien mehrmals wiederholt worden. "Für den jetzigen B-Plan wurde ein Gutachten erstellt. Es gibt keine Auffälligkeiten", so Schlichtmann.

Umweltschutz fand in der Planung große Beachtung. Neben ausreichend Fahrradständern, E-Ladestationen und insektenfreundlichen Dächern werden derzeit Gespräche mit dem BUND über mögliche Plätze für Fledermauskästen und Nistkästen für Vögel geführt.

Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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