In die Bresche gesprungen
Harsefeld ermöglichte viele Straßen- und Radwegebauprojekte

Für die Bauarbeiten an der Landstraße, die quer durch Harsefeld führt, übernahm der Flecken 2024 die Organisation | Foto: sb
  • Für die Bauarbeiten an der Landstraße, die quer durch Harsefeld führt, übernahm der Flecken 2024 die Organisation
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Für bessere Voraussetzungen rund um die Mobilität hat die Samtgemeinde Harsefeld im vergangenen Jahr ungewöhnliche Wege beschritten. Weil der für mehrere Straßensanierungen zuständige Landkreis Stade sowie das Land Niedersachsen zwar Geld für die Bauarbeiten, jedoch keine Kapazitäten für deren Planung hatten, sprang das Team im Harsefelder Rathaus kurzerhand in die Bresche und übernahm den organisatorischen Part. "Wir haben die Ausschreibungsverfahren durchgeführt und die Baumaßnahmen begleitet", sagt Samtgemeinde-Bürgermeisterin Ute Kück. Das habe den Flecken kein bares Geld, sondern "nur" Arbeitsleistung gekostet, für die im Team Kapazitäten geschaffen wurden. "Ein toller Erfolg", freut sich Kück.

Durch die Symbiose wurden 2024 in Harsefeld die Herrenstraße und die Griemshorster Straße beim Bahnhof saniert. Die Arbeiten an der Griemshorster Straße bis zum Neuenteicher Weg werden diesen Sommer fortgesetzt. Dieser Abschnitt blieb 2024 unangetastet, um den Landwirten in der Erntezeit die Zufahrt zum Kartoffellagerhaus zu ermöglichen.

Weitere Meilensteine der jüngeren Vergangenheit in der Samtgemeinde Harsefeld waren Planung und Bau von mehreren Radwegen. Auch hier hatte der Flecken bei Planung und Baubegleitung nahezu überall "den Hut auf". "Weil wir aus mehreren Förderprogrammen erfolgreich Zuschüsse akquiriert hatten, konnten die Maßnahmen zeitnah umgesetzt werden", so Ute Kück. So entstanden Radwege zwischen Hollenbeck und Kakerbeck (2022), zwischen Brest und Bargstedt (2023), zwischen Kakerbeck und Wohlerst (2024) sowie zwischen Horneburg und Issendorf (2024), gemeinsam mit der Samtgemeinde Horneburg. Für einen Radweg zwischen Hollenbeck und Klein Hollenbeck laufen derzeit die Ausschreibungen, Baubeginn soll dieses Jahr sein.

• In Planung ist auch die Errichtung einer zweiten Fußgängerampel in Hollenbeck. Die Kosten übernimmt die Samtgemeinde, das Geld wurde bereits in den Haushalt eingestellt. Sie soll den Schulweg für Grundschüler, die mit dem Bus nach Bargstedt fahren und auf dem Weg zur Bushaltestelle die Landstraße überqueren müssen, sicherer machen. Zurzeit wird in Abstimmung mit Schule und Landesverkehrsbehörde geprüft, welcher Standort für die neue Ampel der beste ist.

Redakteur:

Stephanie Bargmann aus Stade

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