Datenautobahn dank DSL in Harsefeld

IT-Experte Klaus Scholz, Gemeindedirektor Rainer Schlichtmann und EWE-Bezirksleiter Michael Klüser (v.li.) vor einem der neuen Schaltschränke für das schnelle Internet
  • IT-Experte Klaus Scholz, Gemeindedirektor Rainer Schlichtmann und EWE-Bezirksleiter Michael Klüser (v.li.) vor einem der neuen Schaltschränke für das schnelle Internet
  • hochgeladen von Jörg Dammann

jd. Harsefeld. Harsefelder Gewerbegebiete erhalten schnelles Internet. Eine lahme Leitung ins Internet: Was beim privaten Surfen ein Ärgernis darstellt, ist für Firmen oftmals ein großes Problem. Die digitalen Datenmengen werden immer größer. Selbst viele mittelständische Betriebe sind heutzutage auf schnelle Verbindungen angewiesen, um wirtschaftlich am Ball zu bleiben. Wie der Harsefelder IT-Dienstleister, über den das WOCHENBLATT vor anderthalb Jahren berichtete. Die Firma hatte Schwierigkeiten, Kunden termingerecht mit wichtigen Software-Updates und Dienstprogrammen zu versorgen, weil die Bandbreiten in den Gewerbegebieten des Geestfleckens nicht ausreichend waren. Jetzt wird endlich Abhilfe geschaffen: Der Internet-Provider EWE Tel schließt die Gewerbegebiete "Im Sande" und "Weißenfelde" an die Datenautobahn an: Rund 70 Betriebe werden von dem Turbo-DSL profitieren.
Laut EWE-Regionalleiter Michael Klüser soll das superschnelle Internet, das Surfgeschwindigkeiten bis zu 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) verspricht, spätestens Anfang 2014 realisiert werden. Die hohen Datenraten werden durch die Anbindung von drei Harsefelder Kabel-Knotenpunkten an das Glasfasernetz der EWE erreicht. Die derzeitigen Kupferkabel, die die größte Tempobremse beim Surfen im Internet oder beim Download von Daterien darstellen, liegen künftig nur noch bei den Leitungen zu den einzelnen Gebäuden. Ob tatsächlich die vollen 50 Mbit/s möglich sind, hängt letztlich von der Länge und Qualität dieser kupfernen Hausleitungen ab. Doch in den meisten Fällen wird die DSL-Geschwindigkeit künftig um ein Vielfaches höher sein als bisher. Für die Umsetzung der Maßnahme gibt es einen EU-Zuschuss in Höhe von 51.000 Euro.

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