100 Feuerwehrleute im Einsatz
Brand zerstört alte Wassermühle in Lüllau

Mehr als 100 Feuerwehrleute waren am frühen Abend in Jesteburg-Lüllau im Einsatz
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mum. Jesteburg-Lüllau. Mehr als 100 Feuerwehrleute waren heute am frühen Abend im Einsatz, um zu verhindern, dass ein Feuer von einer stillgelegten Wassermühle auf ein Reetdachhaus an der Lüllauer Dorfstraße in Jesteburg-Lüllau übergreift. Während des Löscheinsatzes wurde einFeuerwehrmann im Rahmen der Arbeiten leicht verletzt. Er kam zur weiteren  Behandlung mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus.

Christoph Kröger hatte plötzlich den Geruch von Rauch wahrgenommen. "Da ich selbst Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr Lüllau bin, schaute ich auf meinen Funkmelder", so Kröger. Doch der war nicht alarmiert worden - noch nicht. Kröger trat auf seinen Hof und sah eine riesige Rauchwolke aus einem der Nebengebäude seines Hofes aufsteigen. "Ein Radfahrer sagte mir, dass er bereits die Feuerwehr alarmiert hatte." Bereits wenige Augenblicke später trafen die Retter ein - mit Jesteburg, Lüllau, Bendestorf, Harmstorf, Holm und Schierhorn waren insgesamt sieben Wehren im Einsatz. Die Lüllauer Dorfstraße war während des Einsatzes voll gesperrt.
Gemeinsam mussten die Einsatzkräfte allerdings mit ansehen, wie der Dachstuhl in voller Ausdehnung brannte. Die Feuerwehrleute verhinderten aber ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude. Unter anderem wurde das Feuer mit Wasser aus der nahen Seeve gelöscht.
Wie das Feuer ausbrechen konnte, ist noch unklar. "Die Brandursache wird jetzt ermittelt", so Polizeisprecher Jan Krüger, der selbst vor Ort war.
"Ich kann mir nicht erklären, wie das geschehen konnte", so Kröger. Die alte Wassermühle ist seit vielen Jahren nicht mehr in Betrieb. Das Gebäude ist nahezu komplett leer." Regelmäßig schaue Kröger dort nach dem Rechten.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Samstag im WOCHENBLATT.

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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