Baubeginn noch im Juni?

Sind zuversichtlich, dass die Arbeiten noch im Juni beginnen können: Hossein Salehmanesh und Architektin Franziska Sluyterman von Langeweyde. Im Hintergrund links befindet sich die Fläche, auf der der "Markt der Möglichkeiten" entstehen soll
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Hossein Salehmanesh möchte den "Markt der Möglichkeiten" realisieren / Eröffnung schon Anfang 2019.

mum. Jesteburg. "Ich halte mein Wort", sagt Hossein Salehmanesh. Dass der von ihm angekündigte "Markt der Möglichkeiten" so lange hat auf sich warten lassen, sei nicht seine Absicht gewesen. Zuletzt wäre es sogar fast zu einem Rechtsstreit mit einem Nachbarn gekommen. "Es ging um Parkplätze", so Salehmanesh. Doch dank der Unterstützung aus dem Rathaus hätte man eine gute Lösung gefunden. "Ohnehin ist das doch alles - sprichwörtlich gesehen - Schnee von gestern. Ich freue mich darauf, dass die Arbeiten vermutlich schon im Juni beginnen können", sagt der Jesteburger Unternehmer. Quasi hinter dem "Försters Hus", dem wunderschönen Fachwerkhaus, in dem erst vor Kurzem ein Café mit Modegeschäft seine Eröffnung feierte, möchte Salehmanesh nun ein Haus bauen, dass optisch zu dem ersten Gebäude passt. Außer einem Penthouse (Dachgeschoss, 100 Quadratmeter) und zwei Wohnungen (Obergeschoss, jeweils 70 Quadratmeter) entsteht im Erdgeschoss eine etwa 150 Quadratmeter große Fläche.
"Ich wünsche mir, dass dort möglichst viele Dinge angeboten werden", so Salehmanesh. "Kleidung, Lebensmittel-Spezialitäten und Blumen - alles ist möglich." Einen Mieter hätte er noch nicht gefunden. "Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass das sehr schnell geht, wenn das Gebäude erst einmal fertig ist."
Ende 2012 hatte die Gemeinde das "Försters Hus" sowie ein dazugehöriges etwa 2.300 Quadratmeter großes Grundstück für 150.000 Euro an Salehmanesh verkauft. Da die Arbeiten nicht sofort begannen, hatte es Spekulationen gegeben, Salehmanesh würde das denkmalgeschützte Objekt absichtlich verfallen lassen. "Diese Äußerungen haben mich sehr verletzt", sagt der Unternehmer, der seit 1970 in Jesteburg zu Hause ist. Er habe nicht damit gerechnet, dass die Sanierung mit so vielen Auflagen verbunden sei. Ursprünglich hatte er mit einer Investionssumme von 1,5 Millionen Euro gerechnet. "Daraus sind inzwischen mehr als zwei Millionen Euro geworden", sagt Salehmanesh. Wie viel Geld er in den "Markt der Möglichkeiten" investieren  möchte, will der Jesteburger nicht verraten. "Auf jeden Fall sind die Baukosten aufgrund der Verzögerungen deutlich gestiegen." Wenn das Wetter mitspielt, dann soll das neue Gebäude Anfang 2019 fertig sein. Salehmanesh ist überzeugt: "Försters Hus, Markt der Möglichkeiten und das parkähnliche Umfeld passen sehr gut zu Jesteburg. Vielleicht wird dies das neue Herz unseres Dorfes." 

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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