„Das Evendorfer Kreuz“ ist jetzt endlich sicher

Mehr Verkehrssicherheit am „Evendorfer Kreuz“ (v. li.): Annette Padberg (stellvertretende Leiterin Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr), Uwe Karsten (Leiter Betrieb Kreisstraßen des Landkreises Harburg), Katrin Dittmar (Projektleitung Lüneburg) und Thomas Schmidt (Projektleitung  Landkreis Harburg)
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Blaulicht
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Gefahr durch Kriegsmunition
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  • Nordkehdingen
  • 11.08.20

Der Landkreis Harburg hat über zwei Jahre für Realisierung des Kreisels gebraucht.

mum. Evendorf. „Die Sicherheit auf den Straßen im Landkreis wird bei der Kreisverwaltung groß geschrieben“, sagt Landkreis-Sprecher Bernhard Frosdorfer. Der Betrieb Kreisstraßen des Landkreises Harburg hat mit Beteiligung der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) das „Evendorfer Kreuz“, die Kreuzung der Landesstraße 212 (Volkwardingen-Evendorf) mit der Kreisstraße 30 (nach Raven) und der Kreisstraße 51 (nach Hützel), zu einem Kreisverkehr umgestaltet. Die Kreuzung ist seit wenigen Tagen wieder für den Verkehr freigegeben.
Zwar schreibt der Landkreis das Thema Sicherheit groß, nimmt sich dafür allerdings sehr viel Zeit - in diesem Fall mehr als zwei Jahre. Bereits im April 2015 hatte das WOCHENBLATT über die gefährliche Kreuzung berichtet - und einen Kreisel gefordert! Anlass des Berichts war ein schwerer Unfall: Ein Lastwagen war mit einem Pkw kollidiert, zwei Menschen wurden damals schwer verletzt. 2013 registrierte die Polizei drei Unfälle mit insgesamt drei schwer und zwei leicht verletzten Personen. 2014 waren es zwei Unfälle mit zwei schwer und zwei leicht verletzten Personen. Der einzige tödliche Verkehrsunfall ereignete sich nach Polizeiangaben 2005 bei einem Zusammenstoß zweier Pkw.
Die Unfallkommission (ihr gehören Vertreter von Polizei, Verkehrsbehörden und Straßenbaulastträgern an) spricht von einer Unfallhäufungsstelle, wenn an einem Ort innerhalb von drei Jahren entweder drei Unfälle mit schwerem oder fünf Unfälle mit leichtem Personenschaden passieren, erklärte Polizeisprecher Jan Krüger damals. Somit erfülle die Kreuzung bereits seit 2013 (in Verbindung mit zwei Unfällen in 2012) die Kriterien einer Häufungsstelle und sei in der Unfallkommission 2014 auch schon thematisiert worden. Aus diesem Grunde wurde beschlossen, die Geschwindigkeit von 70 auf 50 Stundenkilometer herabzusetzen und Quermarkierungen, die auf den Einmündungsbereich vorbereiten sollen, aufzubringen.
Zwar kam als Folge des Berichts kein Kreisel, aber der Landkreis reagierte und setzte die ein Jahr zuvor vorgeschlagenen Maßnahmen endlich um: Sogenannte „Vorwarntafeln“ wurden auf der K30 aufgestellt.
Paradox: Die nahe gelegene Kreuzung von Evendorf nach Soderstorf beziehungsweise Raven wurde schon vor drei Jahren zu einem Kreisverkehr ausgebaut. Mit gutem Ergebnis: „Dort wurde lediglich ein leichter Unfall ohne Personenschaden durch die Polizei erfasst“, so Frosdorfer. Dank der anliegenden Eigentümer seien die für den Kreisverkehr notwendigen Flächen zügig erworben worden. Obwohl auf der L212 zusätzlich zum Kreisverkehr etwa 1.200 Quadratmeter und auf der K30 1.000 Quadratmeter Fahrbahndecke sowie an der L212 350 Meter Radweg erneuert wurden, konnte dank der Vollsperrung die Maßnahme innerhalb von zweieinhalb Monaten fertiggestellt werden.
Die Baumaßnahme kostete etwa 850.000 Euro, die sich der Landkreis und die NLStBV teilen. Für seinen Baukostenanteil erhält der Landkreis zudem Fördermittel des Landes in Höhe von rund 60 Prozent. Im August war der Landkreis noch von Kosten in Höhe von 770.000 Euro ausgegangen.

Mehr Verkehrssicherheit am „Evendorfer Kreuz“ (v. li.): Annette Padberg (stellvertretende Leiterin Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr), Uwe Karsten (Leiter Betrieb Kreisstraßen des Landkreises Harburg), Katrin Dittmar (Projektleitung Lüneburg) und Thomas Schmidt (Projektleitung  Landkreis Harburg)
Bereits vor zwei Jahren hatte das WOCHENBLATT auf die gefährliche Kreuzung hingewiesen - erst jetzt hat der Landkreis reagiert
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Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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